Natron, Backpulver & Co.

So erstrahlt Ihr Teppich wieder in altem Glanz - mit einfachen Hausmitteln

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Der Teppich lässt sich auch ganz leicht mit Hausmitteln reinigen.

Zum Reinigen des Teppichs können Sie getrost auf teure Produkte aus der Drogerie verzichten: Denn Hausmittel erledigen den Job meist genauso gut.

Wird der Teppich als Fußabtreter missbraucht, sieht er bald nicht mehr so wohnlich aus - doch selbst, wer mit Vorsicht damit umgeht, muss ihn früher oder später einmal reinigen. Schließlich passieren in jedem Haushalt kleine Malheure. Oder manchmal braucht der Teppich einfach mal eine kleine Auffrischung.

Aber keine Sorge: Selbst wer nicht so gerne den Putzlappen schwingt, kann mit ganz einfachen Tricks und Hausmitteln schnell für Abhilfe sorgen.

Mineralwasser-Tipp: So ist der grobe Schaden behoben

Oft geben wir den Teppich lieber in die Reinigung als uns selbst darum zu kümmern. Nicht nur, weil Sie sich selbst Arbeit ersparen, sondern auch weil die Profis wissen, was sie tun. Aber wer die nötigen Tricks kennt, kann selbst mit Hausmitteln tolle Ergebnisse erzielen - und spart sich dabei vielleicht ein bisschen Geld für teure Reiniger.

Generell gilt: Mineralwasser ist ein nützliches Erste-Hilfe-Mittel für einen verschmutzten Teppich. Dabei ist es eigentlich egal, um welche Art von Fleck es sich handelt - vom Rotweintropfen bis hin zum Kaffeespritzer sorgt ein wenig Mineralwasser auf der Unglücksstelle für Ordnung. Mineralwasser reicht allerdings nicht immer aus, um Flecken loszuwerden. Dann sollten Sie es mit einem der folgenden Hausmittel probieren.

Passend dazu: So entfernen Sie Kaffeeflecken mit Hausmitteln.

Teppich ganz einfach mit Backpulver reinigen

Bei fast jeglicher Art von Verschmutzung kann Ihnen Backpulver helfen - selbst bei Teppichflecken schafft das Hausmittel Wunder. Streuen Sie das Pulver auf einen Fleck und geben Sie vorsichtig heißes Wasser darauf. Dadurch werden die Faserporen geöffnet. Vermeiden Sie es aber auf jeden Fall kochendes Wasser zu verwenden.

Nachdem das Backpulver einige Stunden Einwirkzeit hatte, können Sie es wieder abtupfen - schon sollte der Fleck verschwunden sein.

Grundreinigung mit Waschmittel: So funktioniert es

Falls Sie gerade kein Backpulver zur Hand haben, versuchen Sie es doch einfach mal mit Waschmittel - jedoch auch in Pulverform. Hier können Sie ebenfalls nach Farben unterscheiden: Helle Teppiche bekommen das Weißwaschmittel und bunte das Colorwaschmittel.

Dieser Tipp hilft vor allem, wenn Sie Ihrem Teppich einfach mal wieder eine Reinigung gönnen möchten - obendrein riecht er danach wieder gut. Dazu streuen Sie das Pulver einfach auf die gesamte Oberfläche des Teppichs und massieren es mit einer Bürste ein. Nachdem das Mittel all den Schmutz eingesogen hat, dürfen Sie einmal darüber saugen - und schon sieht er wieder aus wie neu.

Erfahren Sie hier, mit welchen Hausmitteln Sie im Handumdrehen Ihre Waschmaschine sauber bekommen.

Mit Salz den Teppich reinigen: So geht es kinderleicht

Rotweinflecken sorgen bei Teppich-Besitzern für schlaflose Nächte - wie sollen die jemals wieder verschwinden? Um das zu schaffen, müssen Sie schnell handeln und gleich nach dem Fauxpas etwas Salz auf den Fleck streuen. Gehen Sie dabei von außen nach innen vor, damit sich die Verschmutzung nicht weiter ausbreiten kann. Die Salzkörner saugen dann den unschönen Fleck auf und können hinterher mit dem Staubsauger entfernt werden.

Doch wer sich nicht nur auf Salz verlassen will, kann auch einen anderen genialen Trick ausprobieren: Rotweinflecken lassen sich nämlich mit Weißweinflecken überdecken - hier lesen Sie, wie der Trick im Einzelnen funktioniert.

Rasierschaum hilft beim Reinigen des Teppichs

Gerade kein Teppichschaum zur Hand? Dann versuchen Sie es doch einfach mal mit Rasierschaum. Diesen geben Sie auf den Fleck und massieren ihn langsam mit einer Bürste ein. Anschließend saugen Sie das Mittel ab. Aber Vorsicht: Der Rasierschaum sollte keine Farben und auch kein Methanol enthalten.

Genialer Tipp: Selbst Schnee reinigt Ihren Teppich

Hätten Sie gedacht, dass Ihnen Mutter Natur bei der Teppichreinigung helfen kann? Braucht der Bodenbelag mal wieder eine kleine Auffrischung, legen Sie ihn einfach an kalten Wintertagen draußen auf die saubere Schneedecke. Dort wird er nicht komplett durchnässt, aber dafür ordentlich gereinigt.

Anschließend hängen Sie ihn zum Trocken in einem warmen Raum auf. Natürlich funktioniert das nicht bei jedem Teppich: Aber bei einem kleinen Teppich mit gröberen Fasern dürfte der Trick helfen.

Auch interessant: Dieses simple Hausmittel reinigt jede Toilette lupenrein.

Teppich reinigen: Lassen Sie Essigwasser die Arbeit erledigen

Auf Essig können Sie sich im Haushalt eigentlich immer verlassen. Wenn Sie ihn zu gleichen Teilen mit Wasser mischen und auf den Fleck tupfen, sorgt die Mischung für einen sauberen Teppich. Ebenso können Sie es mit Zitronensaft versuchen.

Allerdings sollten Sie den Trick immer zuerst an einer Stelle des Teppichs ausprobieren, die nicht so gut sichtbar ist. Denn die Essigsäure kann sich bleichend auf die Farben auswirken. Am besten verwenden Sie das Essigwasser deshalb nur auf hellen Teppichen.

Natron sorgt für Wunder bei der Teppichreinigung

Natron darf eigentlich in keinem Haushalt fehlen, denn auch dieses Mittel hilft Ihnen beim Reinigen Ihres Zuhauses. Obendrein riecht der Teppich nach der Behandlung damit wieder frisch - im Gegensatz zum Essigwasser.

Streuen Sie das Pulver also gleichmäßig über den Fleck und feuchten Sie das Ganze mit etwas Wasser an - zum Beispiel, indem Sie welches in eine Sprühflasche füllen. Danach heizen Sie den Raum etwas und warten bis alles getrocknet ist. Danach saugen Sie die Pulverreste mit dem Staubsauger ab.

Schon gewusst? Diese Hausmittel sorgen für eine blitzblanke Duschkabine.

Lässt sich der Teppich mit Soda reinigen

Selbst Soda kann in flüssiger Form Ihren Teppich wieder auf Vordermann bringen. Feuchten Sie einfach ein Tuch mit an und geben Sie es in die Sodalösung. Danach tupfen Sie sie vorsichtig auf den Fleck im Teppich und geben dem Ganzen etwas Zeit um einzuwirken. Anschließend waschen Sie das Mittel ganz leicht mit Wasser aus.

Lesen Sie hier, warum Sie zuhause nur vier einfache Hausmittel zum Putzen benötigen.

Wie oft wechseln Sie eigentlich Klobürste, Putzlappen & Co.?

Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden.
Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden. © pixabay
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen.
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen. © pixabay
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden.
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden. © pixabay
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen.
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen. © pixabay
Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen.
Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen. © pixabay
Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden.
Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden. © dpa
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt.
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt. © pixabay
Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz.
Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz. © iStock / joebelanger
Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen.
Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen. © iStock / marietjieopp
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden.
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden. © pixabay

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