Gut zu wissen

Vermieter darf Kleintiere nicht pauschal verbieten

+
Ein Vermieter kann einem Mieter das Halten eines Hundes verbieten. Foto: Julian Stratenschulte

Viele Menschen halten ihre Hunde und Katzen in der Wohnung. Aber ist das mit jedem Mietvertrag vereinbar? Oder darf der Vermieter den Besitz von Haustieren auch untersagen?

Recklinghausen (dpa/tmn) - Die Haltung von Kleintieren darf der Vermieter nicht pauschal verbieten. Steht eine solche Klausel im Mietvertrag, ist diese unwirksam. Darauf macht der Mieterschutzbund aufmerksam.

Hunde und Katzen fallen hingegen in der Regel unter den Erlaubnisvorbehalt. Das bedeutet, der Vermieter kann sie unter Umständen verbieten. Die Haltung eines Tieres wird dann von Fall zu Fall entschieden. So kann der Vermieter etwa vier Katzen in einer Wohnung verbieten, aber einen Dackel erlauben. Bei der Entscheidung muss er Art und Anzahl der Tiere berücksichtigen. Auch die Interessen der Nachbarn können dabei eine Rolle spielen - etwa starke Allergien.

Grundsätzlich kommt es auf die genaue Formulierung im Mietvertrag an, ob der Vermieter nur informiert oder auch um Erlaubnis gefragt werden muss. Bei Exoten und gefährlichen Tieren gilt aber: Mieter müssen ihren Vermieter immer um Erlaubnis bitten.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

So wird das Geschirr in der Spülmaschine auf jeden Fall sauber
So wird das Geschirr in der Spülmaschine auf jeden Fall sauber
Dieses simple Hausmittel reinigt jede Toilette lupenrein
Dieses simple Hausmittel reinigt jede Toilette lupenrein
Diese genialen Tricks mit Natron kennen Sie bestimmt noch nicht
Diese genialen Tricks mit Natron kennen Sie bestimmt noch nicht
Mit diesen Hausmitteln vertreiben Sie ruckzuck die Fliegen aus Ihrer Wohnung
Mit diesen Hausmitteln vertreiben Sie ruckzuck die Fliegen aus Ihrer Wohnung

Kommentare