Die Anker der Bäume

Wurzelsysteme: Diese Unterschiede sind beim Gärtnern besonders wichtig

Zu sehen ist eine Frau, die an riesigen Baumwurzeln lehnt. Sie trägt eine Mütze und hält sich eine Haarsträhne hoch.
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Das Wurzelsystem von Bäumen unterscheidet sich je nach Art (Symbolbild).

Nicht jeder Baum bildet Wurzeln mit den gleichen Merkmalen. Gartenfreunde müssen vor dem Einpflanzen wissen, welches Wurzelsystem der Baum im Boden ausbaut. So finden sie den richtigen Standort.

München – Wurzeln sind für Bäume der Grundbaustein für ihre Entwicklung. Nur aufgrund der Ausbildung von Wurzeln haben sie einen festen Stand und eine ausreichende Nährstoffversorgung. Doch nicht jeder Baum baut das gleiche Wurzelsystem auf. Gärtnerinnen und Gärtner müssen sich daher vor der Pflanzung oder vor dem Fällen ihres Gartenbewohners über sein Wurzelsystem informieren*, wie auch 24garten.de* berichtet.

So zeichnen sich Bäume, die zu den Flachwurzlern zählen, durch besonders flach wachsende Wurzeln aus. Das bedeutet, dass die Wurzeln nicht tief ins Erdreich reinwuchern, sondern sich kurz unter der Oberfläche ausbreiten. Tiefwurzler sind demnach genau das Gegenteil von Flachwurzlern. Ihre Wurzeln wachsen nicht in die Breite, sondern vor allem in die Tiefe. Zu guter Letzt bleiben noch die Herzwurzler. Sie lassen sich als Mischform von Tiefwurzlern und Flachwurzlern verstehen. Dabei sind die Pflanzen in der Lage, ihr Wurzelsystem nach den jeweiligen Bodenbedingungen auszurichten. Das bedeutet, dass Pflanzen an einem trockenen Standort eher in die Tiefe wachsen, während Pflanzen an einem feuchten Standort mit ihren Wurzeln eher in die Breite gehen. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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