"Dynamic Pricing"

Benutzen Sie Apple? Dann buchen Sie damit besser keine Reisen mehr online

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Reisebuchungsportale bieten Kunden nicht immer die gleichen Preise für Angebote an.

Viele buchen ihre Reisen lieber online - schließlich geht das einfach und schnell. Doch wer die Preise auf Portalen nicht vergleicht, erlebt oft eine böse Überraschung.

Einfach, schnell und stets mit "Bestpreisgarantie": Das versprechen zahlreiche Reisebuchungsportale im Netz. Schließlich findet man mit entsprechenden Filtern in nur Sekundenbruchteilen das passende Angebot für sich. Zudem hat man die Möglichkeit, Preise zu vergleichen und das Gefühl, den Überblick über den Buchungsprozess von Anfang bis Ende zu behalten.

"Dynamic Pricing": Reisebuchungsportale online zeigen verschiedene Preise an

Doch nun berichten immer häufiger Medien von miesen Maschen der Online-Reisebuchungsportale. So soll der Süddeutschen zufolge nicht jedem der gleiche Preis für das exakt selbe Angebot angezeigt werden. Diese hat einen Test gemacht und dabei Erstaunliches herausgefunden. So suchten sechs Probanden jeweils abends von zuhause aus nach einem Hotel auf Mallorca.

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Das Ergebnis: Für manche Unterkünfte erhielten sie drei unterschiedliche Preise, teilweise mit einem Preisgefälle von bis zu zehn Prozent! Studien sollen dies nun bestätigen. So wurde bereits gezeigt, dass zum Beispiel einem Kunden, der per Smartphone ein Buchungsportal aufruft, meist teurere Preise angezeigt werden - da die Portale davon ausgehen, dass er es eilig hat. Benutzt man zudem ein Apple-Produkt, kann es nochmal teurer werden - schließlich kann man es sich leisten, so die Logik der Buchungsportale.

So kommen Sie immer an das günstigste Reiseangebot im Netz

Und: Kommen Sie mit demselben Browser oder derselben App später wieder, müssen Sie ebenfalls draufzahlen - aus dem einfachen Grund, dass die Kunden unter Druck stehen und glauben, dass es später noch teurer wird. Verbraucherzentralen sprechen hier auch von "Dynamic Pricing". Doch wie kann man als Kunde selbst die Buchungsportale austricksen?

Verbraucherschützer raten hier oft, mit mehreren Geräten nach Angeboten online zu suchen oder Cookies zu löschen, bevor Sie es tun. Die Süddeutsche dagegen empfiehlt, sich erst die besten Angebote online herauszusuchen und dann in der jeweiligen Unterkunft anzurufen, die Ihnen zusagt. So haben Sie die Möglichkeit, im direkten Kontakt mit dem Betreiber zu verhandeln - und können so oftmals noch günstigere Preise verhandeln.

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jp

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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