Vorsicht ist geboten

Wann Sie auf der Kreuzfahrt den Fitnessraum besser nicht nutzen sollten

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Auf Kreuzfahrtschiffen ist nicht jede Aktivität zu jeder Zeit ratsam.

Es gibt Momente an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, in denen Passagiere auf Aktivitäten im Fitnessstudio verzichten sollten. Hier erfahren Sie, warum.

Auf See geht es nicht immer gemächlich zu - bei kräftigen Wellen geraten Kreuzfahrtschiffe manchmal auch ins Schwanken. Das sollten Reisende auch im Fitnessstudio an Bord immer bedenken.

Sturz im Fitnessstudio des Kreuzfahrtschiffes: Reiseveranstalter können nicht haftbar gemacht werden

Wer bei unruhiger See das Fitnessstudio eines Kreuzfahrtschiffs nutzt, sollte besonders vorsichtig sein. Denn nach einem Sturz dort haben Reisende nicht automatisch Anspruch auf Schadenersatz, wie ein Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz zeigt (Az.: 5 U 351/18). Die Nutzung des Fitnessstudios erfolgt vielmehr auf eigene Gefahr, berichtet die "Neue Juristische Wochenschrift" (Ausgabe 32/2018).

Lesen Sie hier: Drogen, Leichen, Exzesse: Kreuzfahrt-Mitarbeiter enthüllen Skandale auf Schiff.

Im verhandelten Fall ging es um eine Touristin, die ein Laufband im Fitnessstudio ihres Kreuzfahrtschiffes genutzt hatte. Als die Frau während sehr unruhiger See vom Laufband abstieg, stürzte sie und zog sich eine Oberschenkelzerrung und eine Schwellung zu. Vom Veranstalter forderte sie Schmerzensgeld und Schadenersatz wegen entgangener Reisefreude - und zwar mit der Begründung, der Veranstalter habe die Verkehrssicherungspflichten verletzt. Wegen des schweren Seegangs hätte man das Fitnessstudio sperren oder zumindest auf die Gefahren hinweisen müssen.

Die Klage wurde aber abgewiesen. Dass man sich auf einem Schiff bei schwerem Seegang vorsichtig bewegen muss, liege auf der Hand, befand das OLG. Jeder Einzelne müsse dabei für sich entscheiden, welches Risiko er eingeht. Dass die Nutzung des Fitnessstudios auf eigene Gefahr erfolgt, sei eine Selbstverständlichkeit. Daher sei auch der geforderte Hinweis nicht nötig gewesen. Der Sturz habe zudem bei dem Wetter auch an jeder anderen Stelle des Schiffes passieren können.

Auch interessant: Aus diesem Grund sind Pools auf Kreuzfahrtschiffen so schmal.    

Video: Tote Fische sollen  Kreuzfahrtschiffe antreiben

dpa/tmn

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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