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Bis zu 1.600 Euro Strafe möglich: Fünf Dinge, die im Italien-Urlaub verboten sind

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Von: Andrea Stettner

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In Rom auf der Spanischen Treppe sitzen oder eine Pizza vor dem Pantheon essen – klingt nach einem entspannten Italien Urlaub? Leider ist das keine gute Idee.

In Italien sind so manche Dinge verboten, die für Touristen erst einmal ganz harmlos klingen. Doch Unwissenheit schützt vor Strafe nicht – wer erwischt wird, muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen. Da hilft auch kein Touristen-Bonus. Wir zeigen, welche Regeln Sie im Italien-Urlaub unbedingt beachten sollten.

Ein Brunnen an der Spanischen Treppe in Rom – für Italien-Urlauber eines der beliebtesten Attraktionen. Auf den Treppenstufen ist sitzen allerdings verboten.
Die Spanische Treppe in Rom gehört zu den beliebtesten Touristen-Attraktionen in Italien. Was kaum jemand weiß: Auf den Treppenstufen ist sitzen verboten. © Westend61/Imago

1. Italien-Urlaub: Essen und trinken vor Sehenswürdigkeiten verboten

Wohin, wenn einem der Hunger auf einem Städtetrip ereilt? Viele machen es sich dann mit einer Pizza und einem kühlen Getränk vor einem der vielen Touristen-Attraktionen gemütlich. Doch genau das ist in ganz Italien verboten – zumindest „übermäßiges“ Essen und Trinken vor historischen Sehenswürdigkeiten. Was genau unter „übermäßig“ zu verstehen ist, ist wohl Auslegungssache.

2. Alkohol trinken

Immer wieder benehmen sich Touristen im Urlaub daneben, gerade wenn zu viel Alkohol im Spiel war. Deshalb ist es in Rom auch geregelt, dass nachts zwischen 22 Uhr und 7 Uhr früh kein Alkohol in der Öffentlichkeit getrunken werden darf. Bars dürfen lediglich bis 2 Uhr morgens alkoholische Getränke verkaufen, berichtet das Portal reisereporter.de.

3. Im Springbrunnen baden

Die heißen italienischen Sommertage laden gerade dazu ein, sich in einem der vielen Brunnen zu erfrischen. Doch das Baden in Brunnen ist in ganz Italien nicht gestattet. Das gilt auch für Tiere.

4. Auf der Spanischen Treppe in Rom sitzen

Seit Sommer 2019 ist es verboten sich auf die Stufen der berühmten Spanischen Treppe in Rom zu setzen. Damals hatte der Stadtrat einige neue Regeln beschlossen, die unter anderem auch verbieten, sich auf Monumenten niederzulassen, wie Spiegel-Online berichtet. Die Einhaltung wird auch kontrolliert. Wer es sich trotzdem gemütlich macht, muss mit einer Geldstrafe von 400 Euro rechnen. Auch Koffer oder Kinderwagen dürfen nicht über die Stufen gezogen werden.

Rom kennt das Problem mit Touristenmassen nur zu gut. Aber auch in Griechenland werden Urlauber derzeit zum Problem – auf einer griechischen Insel nahe Kreta wurden Touristen jetzt gänzlich verbannt.

5. In Italien verboten: Winterreifen im Sommer

Wichtig, wenn Sie mit dem Auto in den Urlaub reisen: Sie fahren auch im Sommer noch mit ihren Winterreifen herum oder benutzen Ganzjahresreifen? Das kann in Italien teuer werden. Wer zwischen dem 16. Mai und dem 15. Oktober in Bella Italia mit bestimmten Winter- oder Ganzjahresreifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld zwischen 419 und 1.682 Euro rechnen, informiert Reisereporter. „Zur Klärung der Frage, ob die eigenen Reifen verwendet werden dürfen, muss der auf den Reifen befindliche Geschwindigkeitsindex mit dem in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 eingetragenen Index verglichen werden“, heißt es auf ADAC.de. Das gilt für alle Kraftfahrzeuge und Anhänger, ausgenommen Motorräder. Wie Sie herausfinden, ob Ihre Reifen im Sommer erlaubt sind, erklärt der ADAC auf seiner Internetseite.

Italien galt schon immer als beliebtes Reiseziel der Deutschen, wenn es inzwischen auch nicht mehr zu den billigsten gehört. Sie wollen 2022 günstig Urlaub machen? Laut Vergleichsportalen zählen derzeit die Türkei oder auch die USA zu den preiswerten Reisezielen. (as)

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