1860: Frieden mit OB Ude?

Löwe aus tiefstem Herzen: OB Christian Ude
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Löwe aus tiefstem Herzen: OB Christian Ude

Er kippte mit seinen massiven Bedenken (fürs Erste) den Investoren-Deal mit Nicolai Schwarzer, jetzt soll zwischen 1860 und Aufsichtsrat Christian Ude wieder Harmonie herrschen.

Das Präsidium habe sich mit dem OB „intensiv“ über die aktuellen Vorgänge bei den Löwen ausgetauscht, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Quintessenz: Ude habe „nie Bedenken“ gegen den neuen Sportdirektor Miki Stevic „geltend gemacht“, ebenso halte er die Wahl von Manfred Stoffers zu Geschäftsführer für eine „richtige Personalentscheidung“.

Die Parteien seien sich einig: Nach dem „Sturm im Wasserglas“ komme es nun drauf an, Stabilität in den Verein zu bringen“. Weitere Gespräche gibt’s am 3. März bei der regulären Aufsichtsratssitzung.

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Hier lesen Sie die Pressemitteilung im Wortlaut.

Erklärung von Präsidium und Oberbürgermeister Christian Ude

Das Präsidium des TSV 1860 hat sich heute intensiv mit dem Aufsichtsratsmitglied Oberbürgermeister Christian Ude über die aktuellen Vorgänge bei 1860 ausgetauscht. Ude zeigte Verständnis für den enormen Zeitdruck, unter dem das Präsidium gegen Ende der Spieler-Transfer-Periode geraten war. Das Präsidium räumte ein, dass nicht alle Vertragsbestimmungen aufrecht erhalten werden können und dass folglich wie bereits angekündigt, die Vertragsverhandlungen mit dem Investor nochmals aufgenommen werden müssen, ebenso die Gespräche mit der Deutschen Fußball Liga.

Oberbürgermeister Christian Ude bedauerte, dass Stefan Reuter nicht mehr als Geschäftsführer fungiert, was ihm aber vom Präsidium angeboten war. Allerdings ohne Koppelung mit der Sportdirektion, was Stefan Reuter nicht akzeptieren wollte. Ude betonte, dass er nie Bedenken gegen die Person des Sportdirektors Miroslav Stevic geltend gemacht habe und dass dieser seit seinem Amtsantritt eine erfolgreiche Tätigkeit vorweisen könne. Ebenso halte er die Wahl von Manfred Stoffers zum Geschäftsführer für eine richtige Personalentscheidung. Stoffers habe bereits spürbar die Kommunikation im Verein und mit der Öffentlichkeit verbessert.

Übereinstimmend stellten das Präsidium und der Oberbürgermeister fest, dass es nach „dem Sturm im Wasserglas“ jetzt darauf ankomme, Stabilität in den Verein zu bringen und das Vertrauen der Fans und der Sponsoren zurück zu gewinnen. In der für den 3. März terminierten regulären Aufsichtsratssitzung wollen Präsidium und Aufsichtsrat die Ereignisse der letzten Wochen grundlegend aufarbeiten.

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Quelle: tz

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