1. meine-anzeigenzeitung
  2. Sport
  3. 1860 München

Löwen und die Corona-Krise: Kommt nun auch die Kurzarbeit?

Erstellt:

Von: Ludwig Krammer

Kommentare

Auch beim TSV 1860 München könnte es im Zuge der Corona-Krise bald zur Kurzarbeit kommen. Bislang aber gab der Verein zu dieser Thematik keine Stellungnahme ab.

München - Der 1. FC Kaiserslautern macht es, Carl-Zeiss Jena, Hansa Rostock, der FSV Zwickau und der SV Meppen haben Anträge gestellt. Weitere Klubs werden in den nächsten Tagen folgen. 

Die Rede ist von Kurzarbeit, die den finanziell ohnehin am Abgrund wandelnden Drittliga-Vereinen in der Corona-Spielpause über die Runden helfen soll. „Die Personalkosten bestimmen einen sehr großen Teil aller Ausgaben. Wir müssen die Ausgaben reduzieren, um damit den fehlenden Einnahmen zu begegnen“, sagte Meppens Finanzvorstand Stefan Gette in einer Erklärung des Vereins. „Es geht darum, durch Sparmaßnahmen eine drohende Insolvenz zu vermeiden.“ 

Corona-Krise: Auch der TSV 1860 München denkt wohl auch über Kurzarbeit nach

Auch beim TSV 1860 steht das Thema Kurzarbeit nach tz-Informationen ganz oben auf der Prioritätenliste. Als einer der zuschauerstärksten Drittliga-Klubs sind die Löwen extrem auf Spieltagserlöse angewiesen. Nicht umsonst sprach 1860-Finanzboss Michael Scharold in seiner Mitteilung vom Dienstag von einer drohenden „Schieflage“, die „alle möglichen Schritte und Maßnahmen“ zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Fußball-KGaA erfordere. Die konkrete Frage nach Kurzarbeit war bei bis Mittwochabend indes noch nicht beantwortet. 

Spieler und Mitarbeiter sollen von der Geschäftsführung darauf hingewiesen worden sein, keine öffentlichen Statements mehr zur Situation abzugeben. 

lk
*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks

Auch interessant

Kommentare