Di Salvo: Ich gebe nicht auf

Im Trainingslager auf Teneriffa konnte Di Salvo keine einzige Trainingseinheit mitmachen.
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Im Trainingslager auf Teneriffa konnte Di Salvo keine einzige Trainingseinheit mitmachen.

Triple-Toni“, „Tri-Salvo“ – so hießen die Kampfnamen für Löwen-Stürmer Antonio Di Salvo nach seinem furiosen Saisonstart 2007. Sechs Tore schoss der Deutsch-Italiener damals.

Und das schon in den ersten beiden Pflichtspielen im Pokal in Verl und in der Liga in Augsburg. Prompt verlängerte 1860-Manager Stefan Reuter ein paar Monate später Di Salvos Vertrag bis Juni 2011. Und von da an ging’s bergab.

Syndesmoseriss, Formverlust, Selbstvertrauen im Keller – immer weiter entfernte sich Di Salvo von der Stammformation der Löwen. Sein letztes Tor datiert vom 27. April 2008 beim 2:2 in Gladbach. Und just, als Toni im neuen Jahr neuen Mut fasste, kam dieser 5. Januar 2009. „Im Training hab ich plötzlich einen Schmerz im linken Knie gespürt, vorbei war’s“, erzählt er. Keine einzige Trainingseinheit konnte Di Salvo im Trainingslager auf Teneriffa mitmachen.

Nun hofft er, in den kommenden Tagen wenigstens wieder mit dem Laufen beginnen zu können. Prognosen sind schwierig, „solche Entzündungsgeschichten können sich hinziehen“, sagt Toni. Die Flinte schmeißt er deswegen freilich noch lange nicht ins Korn, gerade weil er weiß, dass er nach schwachen Leistungen in der Hinrunde bei Fans und Medien weitgehend unten durch ist.

„Ich war schlecht, keine Frage“, sagt Di Salvo. „Aber ich werde es allen beweisen, dass ich noch einiges draufhabe. Am meisten mir selbst. Ich habe noch nirgendwo aufgegeben, ich bin einer, der sich der Situation stellt und sich durchbeißt.“

lk

Quelle: tz

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