Drama um Bierofka!

Das Pech bleibt ihm treu: Wegen einer Risswunde am Fuß ist der Einsatz von Daniel Bierofka im Pokalspiel beim Hamburger SV gefährdet.
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Das Pech bleibt ihm treu: Wegen einer Risswunde am Fuß ist der Einsatz von Daniel Bierofka im Pokalspiel beim Hamburger SV gefährdet.

München - Was für ein Pech. Und wieder mal hat es Daniel Bierofka erwischt. Der Löwen-Kapitän hat sich am Samstagnachmittag einen Riss an der rechten Ferse zugezogen, der von Vereinsarzt Willi Widenmayer mit vier Stichen genäht werden musste.

Bierofka fällt wahrscheinlich im Pokalspiel am Dienstag in einer Woche beim Hamburger SV aus. Als wäre die Aufgabe beim Tabellenvierten der Bundesliga nicht schon schwer genug.

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Die Verletzung zog sich Bierofka übrigens nicht im Training zu, sondern in seiner Wohnung. Teammanager Robert Hettich: „Daniel ist mit seinem Fuß gegen einen scharfen Gegenstand gestoßen, und schon war’s passiert.“

Irgendwie scheinen Löwen-Spieler Unglücke dieser Art magisch anzuziehen. Im Sommer letzten Jahres war Berkant Göktan daheim in eine Glasscherbe getreten, zog sich dadurch eine Infektion zu, die ihn lange außer Gefecht setzte. Sein endgültiges Aus beim TSV 1860 kam dann allerdings bekanntlich durch andere Umstände zustande.

Für Bierofka ist die erneute Pause besonders bitter, weil er ja schon in der Vorrunde wegen einer Bandscheibenoperation neun Wochen hatte pausieren müssen. Erst im letzten Spiel vor Weihnachten, dem 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg, konnte er sein Comeback feiern.

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Für die Rückrunde hatte sich der 29-Jährige deshalb besonders viel vorgenommen – und jetzt diese dumme Verletzung. Teammanager Hettich: „In einer Woche erst werden die Fäden rausgenommen, deshalb ist Daniels Einsatz in Hamburg auch sehr fraglich.“

Ohne Bieroka schafften die Löwen am Sonntag im Testspiel beim Drittliga-Vierzehnten VfR Aalen nur ein 2:2. Und mussten einen weiteren Ausfall beklagen. Lars Bender wurde vor der Pause ausgewechselt, er hatte sich eine Innenbandzerrung im rechten Knie zugezogen.

Vor nur 400 Zuschauern hatte Sven Bender die Löwen vor der Pause mit 1:0 in Führung gebracht, aber nach Treffern von Nagorny und Bouadoud geriet der TSV 1860 dann mit 1:2 in Rückstand. Erst in der 90. Minute traf der eingewechselte Schäffler zum Ausgleich.

Bis zur Pause hatte es Marco Kurz erneut mit dem Sturmduo Benny Lauth und Sascha Rösler probiert, nach dem Wechsel zog er Rösler ins Mittelfeld zurück und ließ Schäffler vorne ran. Wie auch immer: Der TSV 1860 muss sich um einiges steigern, will er in Hamburg auch nur den Hauch einer Chance haben. Gelegenheit zum weiteren Üben gibt’s am kommenden Donnerstag, dann steigt das letzte Testspiel beim VfB Stuttgart.

Quelle: tz

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