Herr Lienen & der Kaiserschmarrn

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Ein etwas anderer Gegenspieler stellte sich den Löwen auf dem Gernkogel in den Weg.

St. Johann - Am Sonntagnachmittag bat Ewald Lienen zu einer Art Familienausflug. Quasi direkt vor der Hoteltür liegt der Gernkogel, ein knapp 1700 Meter hoher Berg, und auf den gondelten die Löwen per Seilbahn rauf.

Oben angekommen, setzten sie sich in einen kleinen Bulldog mit Anhänger und legten die letzten hundert Höhenmeter in diesem Gefährt, das eigentlich in erster Linie für Kinder gedacht ist, zurück. Droben an der Gipfelstation erholten sich Sascha Rösler und Stefan Aigner erst mal von der „anstrengenden“ Erstbesteigung und machten es sich in zwei Liegestühlen bequem.

Danach schnappte sich Aigner ein Kettcar und schreckte weidende Kühe auf. Toni Rukavina dagegen erwies sich als absoluter Tierfreund und streichelte liebevoll den Geißbock, der direkt neben der Bergwirtschaft sein Zuhause hat. Manuel Schäffler wiederum fand mehr Vergnügen daran, auf einem Trampolin herumzuhopsen. Toni und Karoline Höllwart , das Chef-Ehepaar des Mannschaftshotels Oberforsthof, hatten selbstverständlich dafür gesorgt, dass die Löwen in der Bergwirtschaft auch was in ihre Mägen bekamen.

Bilder vom Löwen-Ausflug

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Was gab’s? Ernährungsfanatiker Ewald Lienen spielte den Entsetzten: „Ganz ungesunde Sachen. Aber man soll auch mal fünfe grade sein lassen. Wir mussten dort koffeinhaltigen Kaffee und fettige Mehlspeisen zu uns nehmen.“ Als Letzteres bezeichnete der Löwen-Coach doch tatsächlich den leckeren Kaiserschmarrn… Ansonsten allerdings war Lienen auf dem Berg hin und weg. „Ich liebe diese Landschaft ja“, schwärmte der Ostwestfale, der am laufenden Band fotografierte. „Aber das sind keine Bilder für die Löwen-Homepage“, wies er drauf hin, „sondern Fotos für mein ganz privates Archiv. Natürlich werde ich sie auch meiner Frau zeigen und ihr vorschlagen, dass ich mit ihr irgendwann mal wieder hierher fahre.“

Gegen halb sechs waren die Löwen dann wieder runter vom Berg, ein, zwei Stunden später gab’s Abendessen. Mit dem üblichen Nachtisch: Kein Kaiserschmarrn, sondern wie immer Joghurt und Obstsalat. Lienen hatte ernährungstechnisch das Heft wieder ganz fest in seiner Hand…

Claudius Mayer

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