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Angriff auf die Bundesliga

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Die neue Löwen-Mannschaft konnte in der Vorbereitung meist überzeugen. Jetzt soll gegen die TuS Koblenz der erste Schritt Richtung Aufstieg gelingen. © sampics

München - Und ewig lockt die Bundesliga: Nach dem bestandenen Härtetest im Pokalspiel beim SC Paderborn fühlt sich der TSV 1860 München bereit für seine neue Mission Aufstieg.

"Die Euphorie ist noch größer als in den vorherigen Jahren", sagte "Löwen"-Kapitän Benjamin Lauth am Mittwoch. "Bei 1860 ist niemand mit einem Tabellenplatz im Mittelfeld zufrieden." In der sechsten Saison nach dem bitteren Abstieg aus dem Oberhaus soll die Rückkehr zum 150. Vereinsjubiläum im Mai 2010 unbedingt realisiert werden. Sportdirektor Miroslav Stevic hat in Zusammenarbeit mit Trainer Ewald Lienen den Kader gehörig umgekrempelt. Am Sonntag gilt es dann für die "Löwen": Im ersten Ligaspiel treffen sie in der Allianz Arena auf die TuS Koblenz.

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"Wir haben mit aller Macht versucht, die Mannschaft zu verstärken", sagte Stevic, "ich glaube, dass wir auf einem guten Weg sind". In Gabor Kiraly (Bayer Leverkusen), Radhouène Felhi (Etoile Sportive du Sahel), Antonio Rukavina (Borussia Dortmund), Alexander Ludwig (FC St. Pauli), Aleksandar Ignjovski (OFK Belgrad), Florin Lovin (Steaua Bukarest), Charilaos Pappas (Skoda Xanthi), Ardijan Djokaj (TuS Koblenz), Kenny Cooper (FC Dallas) und Kushtrim Lushtaku (FC Drenica) wurden gleich zehn Spieler neu verpflichtet. Peniel Mlapa, Sandro Kaiser und Tarik Camdal stießen aus der eigenen Jugend zum Profikader.

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"Es ist natürlich nicht einfach mit so vielen neuen Spielern, aber bisher klappt es ganz gut auf dem Platz", sagt Lauth, der am Mittwoch seinen neuen Sturmpartner Cooper kennenlernte. "Von seiner Statur passt er sehr gut zu uns", sagt Lauth über den 1,92 Meter großen und 90 Kilo schweren US-Amerikaner. Die Transferaktivitäten der Münchner scheinen unterdessen noch nicht abgeschlossen. "Ich beobachte weiterhin den Markt", sagte Sportdirektor Stevic im Hinblick auf Daniel Bierofka. Der Routinier wird wegen einer Bandscheiben-Operation auf unbestimmte Zeit ausfallen.

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Trainer Lienen prophezeit einen harten Kampf um die ersten drei Tabellenplätze. "Die drei Absteiger Karlsruhe, Bielefeld und Cottbus wollen natürlich vorne mit dabei sein, aber ich rechne auch mit Rostock, Kaiserslautern und Duisburg", sagte der 55-Jährige der Deutschen Presse-Agentur dpa. "Es gibt immer eine Überraschungsmannschaft, diesmal könnten es die Augsburger sein. Die haben sich sehr gut verstärkt."

Von Joscha Thieringer, dpa

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