Löwen und Ziffzer legen Rechtsstreit bei

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Der Rechtsstreit zwischen Dr. Stefan Ziffzer und dem TSV 1860 ist beigelegt.

München - Der Rechtsstreit zwischen dem TSV 1860 München und seinem im Mai 2008 nach dem letzten Heimspiel entlassenen Geschäftsführer Dr. Stefan Ziffzer ist beigelegt.

Der Fußball-Zweitligist einigte sich mit dem früheren leitenden Angestellten außergerichtlich auf einen Vergleich, teilten die "Löwen" am Montag mit. Über Einzelheiten sei "strengstes Stillschweigen" vereinbart worden, hieß es in der Pressemitteilung.

Hinter den Kulissen des TSV 1860 München

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Ziffzer war im Mai 2008 wegen beleidigender Äußerungen gegen den damaligen Vereinspräsidenten Albrecht von Linde fristlos entlassen worden. Dagegen war Ziffzer vor Gericht gezogen. Nach dem letzten Heimspiel der Saison 2007/2008 gegen den VfL Osnabrück (1:1) hatte er von Linde in aller Öffentlichkeit mit drastischen Worten attackiert: "Der Fisch stinkt vom Kopf her, und bei uns ist der Kopf der Präsident. Dieser Präsident ist eine Schande."

Von Linde sprach daraufhin in Gegenwart von Sponsoren die fristlose Kündigung aus, die dann zwei Tage später schriftlich erklärt wurde. Anfang 2009 landete der Fall vor dem Münchener Landgericht, das aber bisher kein Urteil gesprochen hat.

dpa

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