Skacel-Verpflichtung: Alles offen

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Rudolf Skacel (r.) trug zuletzt das Trikot des FC Southampton, sein Vertrag bei den Engländern ist jedoch ausgelaufen.

München - Ein Wechsel des tschechischen Nationalspielers Rudolf Skacel zum TSV 1860 wäre weiter denkbar - wenn sich beide Parteien in finanziellen Fragen entgegenkommen sollten.

"Er würde nach Deutschland tendieren", sagte sein Berater am Mittwoch zu tz-online. "Wenn 1860 in der ersten Liga spielen würde, hätte er wohl längst unterschrieben gehabt."

Auch wenn ein Angebot aus Spanien vorliegt, wäre ein Wechsel in die Primera Division nicht die erste Option für Skacel. Zu groß ist die Sorge, dass ein in finanzielle Schräglage geratener Club das Gehalt nicht pünktlich überweist. Die Löwen würden sicherlich immer pünktlich zahlen. Klar ist aber: 1860 müsste beim Gehalt tief in die Tasche greifen, um den Tschechen an die Grünwalder Straße zu lotsen. "Der Spieler kostet sein Geld", räumt Kientz ein. Der Berater sagt aber auch: "Dass er Abstriche machen würde, ist klar. Was Rudi in England verdient hat, würde man im Moment nicht mal mehr in der ersten Bundesliga bekommen."

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Skacel wäre immerhin ablösefrei zu haben - und er wäre bei den Löwen auf der linken Seite flexibel einsetzbar. Dort fällt Offensivmann Daniel Bierofka nach seiner neuerlichen Operation für sechs bis acht Wochen aus. Für die Linksverteidiger-Position steht derzeit lediglich der umgeschulte und in der Vorbereitung überzeugende José Holebas zur Verfügung, während Benjamin Schwarz weiter verletzt ausfällt.

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Das letzte Gespräch mit den 1860-Verantwortlichen habe es am Wochenende gegeben, so Kientz. "Im Moment ist Stillstand drin." Möglicherweise warten die Löwen ab, ob die Verpflichtung von Wunsch-Stürmer Nicolas Fauvergue klappt, um danach festzustellen, was noch machbar ist. "Wir haben uns noch nicht konkret an den Tisch gesetzt", sagt Berater Kientz. Wenn sie den Spieler wollen, sind also die Löwen am Zug.

al.

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