Ex-Löwe startet Abenteuer in Tirol

Bierofka in Innsbruck „wird eine Erfolgsgeschichte“ 

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Für Daniel Bierofka ist die Aufgabe in Innsbruck eine „Riesenherausforderung“. 

Daniel Bierofka sieht die Aufgabe beim FC Wacker Innsbruck als „Riesenherausforderung“. Der Klub aus Tirol freut sich auf den Ex-Löwen und ist von dessen Erfolg überzeugt.

  • Daniel Bierofka will in Innsbruck den Tiroler Fußball „wieder zum Leben erwecken“. 
  • Der Ex-Löwen-Coach spricht von einer Entscheidung des Herzens. 
  • Eine Hamburger Kaufmannsfamilie unterstützt den FC Wacker und ist überzeugt, dass Bierofkas Engagement „eine Erfolgsgeschichte“ wird. 
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München/Innsbruck – In einer WhatsApp-Nachricht an unsere Zeitung hatte Daniel Bierofka, 41, kürzlich das Ende seines selbst gewählten Daseins als Privatier angekündigt. „Ich werde im Sommer in ein neues Abenteuer starten“, schrieb der ehemalige Trainer des TSV 1860 am 23. April. Am Freitag, drei Wochen später, wurde nun auch offiziell verkündet, wo es den Ex-Löwen ab der kommenden Spielzeit hinzieht: Zum FC Wacker Innsbruck in die Hpybet Liga, die zweithöchste Spielklasse Österreichs.

FC Wacker Innsbruck: Bierofka sorgt für überregionale Aufmerksamkeit

Die Tiroler, als Bundesliga-Absteiger aktuell Tabellendritter und erst im Halbfinale des Uniqa ÖFB-Cups gescheitert, erhoffen sich neue Impulse durch die Rückversetzung des loyalen Ex-Jugendtrainer Thomas Grumser (der 40-Jährige bleibt dem Verein erhalten). 

Bierofka, der frühere deutsche Nationalspieler, soll ab Sommer seine legendäre Leidenschaft einbringen – und dem FC Wacker auch ein bisschen überregionale Aufmerksamkeit bescheren. Via Twitter haben die Tiroler die spektakuläre Nachricht in die Welt getragen.

Bierofka: „Wenn ich etwas mache, dann nur aus dem Herzen heraus“

Später erklärte Bierofka bei einer Videokonferenz, dass er sich mit voller Hingabe in seine neue Aufgabe stürzen werde. „Ich bin in der Position, dass ich mich frei entscheiden kann“, sagte er. „Ich muss nichts machen – und wenn ich was mache, dann nur aus dem Herzen heraus.“ In diesem Fall hat Bierofkas Herz gesagt: Ja zu dieser „Riesenherausforderung“. Es sei ihm ein Anliegen, die Fußballregion Tirol „wieder zum Leben zu erwecken“.

Alfred Hörtnagl, 53, dürfte das gerne hören. Aber auch so ist der Sportvorstand des FC Wacker hörbar stolz auf seinen Trainercoup. „Daniel hat bei 1860 München mehrfach bewiesen, dass er mit Druck umgehen und Ergebnisse erzielen kann“, erklärte der frühere ÖFB-Teamspieler: „Er ist ein emotionaler und bodenständiger Typ, der Spieler und Fans mitreißen kann, hat aber auch eine klare Spielphilosophie, die ideal zu unserer Wacker-Identität passt.“ Bedeutet: Beim Alpen-Club soll mittelfristig mit Kampf und Kompaktheit der Sprung zurück in die tipico-Bundesliga geschafft werden.

Ex-HSV-Profi Duve: „Das wird eine Erfolgsgeschichte“  

Hilfreich ist auf diesem Weg auch eine Hamburger Kaufmannsfamilie, die den FC Wacker seit zwei Monaten finanziell unterstützt. „Nennen Sie es Mäzenatentum“, sagt Aufsichtsrats-Chef Jens Duve, 57, dem Kurier. Der Ex-Profi (HSV, St. Pauli) ist sich sicher: „Das wird eine Erfolgsgeschichte.“ 

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