Torwart des FC Pipinsried über Wechsel

Ex-Löwe Johann Hipper hat weiterhin große Pläne für die Zukunft

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Johann Hipper wechselte vor der Saison vom TSV 1860 München zum FC Pipinsried.

Johann Hipper ist vor der Saison vom TSV 1860 München zum FC Pipinsried in die Bayernliga gewechselt. Im Interview erklärt er die Gründe dafür.

Johann Hipper hat das Profigeschäft erlebt. Beim TSV 1860 rückte er in der vergangenen Saison nach der Verletzung von Hendrik Bonmann in das Team von Daniel Bierofka auf. Den Traum, im Fußball etwas zu erreichen, hat er noch nicht aufgegeben. Der FC Pipinsried soll sein Sprungbrett sein.

Ist der Wechsel vom TSV 1860 II zum FC Pipinsried kein Abstieg für Sie?

Nein. Der Hauptgrund für den Wechsel war, dass ich Spielpraxis sammeln wollte. Aber auch die wirtschaftliche Situation beim TSV 1860 hat dabei eine Rolle gespielt.

Sie haben über den FC Ismaning den Sprung zu den Löwen gepackt. Auf welches Duell freuen Sie sich mehr?

Beide Vereine habe ich besonders in Erinnerung. Bei Ismaning habe ich fast meine ganze Jugendzeit verbracht und meine ersten Erfahrungen im Herrenbereich gesammelt. Bei 1860 habe ich in den zwei Jahren extrem viel gelernt und auch Profiluft schnuppern dürfen, auch wenn mir mein Profidebüt leider verwehrt geblieben ist. Ich bin ja Keeper. Aber würde ich ein Tor gegen eine der beiden Mannschaften schießen, würde ich nicht jubeln (lacht).

Wie groß ist der Unterschied vom NLZ der Löwen zu einem „Dorfclub“ wie Pipinsried?

Der Unterschied ist groß, alleine schon von der Anzahl der Trainingseinheiten. Ich trainiere individuell, um die Einheiten, die mir fehlen, zu kompensieren.

Haben Sie mit Ihrem Wechsel auch die Profi-Träume ad acta gelegt?

Ich habe Pläne für die Zukunft. Der Fußball spielt dabei weiterhin eine große Rolle. Ich versuche immer, das Maximum aus mir herauszuholen.

Packt Ihre Mannschaft die Rückkehr in die Regionalliga Bayern?

Wir haben auf jeden Fall das Zeug dazu. Der Saisonstart hätte etwas besser laufen können. Gegen Schwabmünchen hatten wir die Niederlage schon vor Augen. Aber die Mannschaft hat Moral bewiesen und ist stark zurückgekommen. Die zwei Unentschieden haben wehgetan, da die Konkurrenz nicht schläft. Wasserburg hat eine gute Mannschaft. Außerdem sehe ich Regensburg II oder Ingolstadt II als Konkurrenz.

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