TSV 1860 plant die neue Saison

Löwen-Wahnsinn! Mölders-Zukunft ist fix: „Musste zwischen Geld und Liebe entscheiden“

Sascha Mölders bleibt den Löwen treu.
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Sascha Mölders bleibt den Löwen treu.

Mit welchen Spielern kann der TSV 1860 in der Saison 20/21 planen? Bei Sascha Mölders ist eine Entscheidung gefallen.

  • Beim TSV 1860 wird sich das Gesicht der Mannschaft grundlegend verändern.
  • Womöglich wird es keinen externen Zugang geben.
  • Lediglich in der Offensive sollen auslaufende Verträge verlängert werden - bei Sascha Mölders ist alles klar.

Update vom 17. Juli: Löwen-Herz, freue dich! Seit Monaten ging es hin und her, die Fans hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben. Doch jetzt gibt es die frohe Kunde von der Grünwalder Straße.

Sascha Mölders bleibt beim TSV 1860 München! Das gab der Verein am Freitagvormittag bekannt.

„Ich musste mich zwischen Geld und Liebe entscheiden. Und hier bin ich“, wird der Löwen-Bomber in der Pressemitteilung zitiert. Sportchef Günther Gorenzel erklärte: „Sascha ist nicht nur unser Sturmtank und Topscorer, sondern auch und vor allem Antreiber und Identifikationsfigur. Daher freuen wir uns, dass wir Sascha auch in der kommenden Spielzeit im Trikot des TSV 1860 München sehen werden. Sascha wird durch seine Erfahrung nicht nur sportlich enorm wertvoll für unser junges, dynamisches Team sein, sondern auch auf und außerhalb des Platzes unseren Talenten aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrums auf dem Weg zum Profifußball mit unersetzlichem Rat und Tat zur Seite stehen.“

Zwei Planstellen in der Offensive und viele Talente: So sehen die Löwen-Pläne für 2020/2021 aus

Erstmeldung vom 16. Juli: München - Es ist nichts anderes als die Quadratur des Kreises, die Günther Gorenzel für die kommende Drittliga-Saison hinkriegen muss, eine Formel, die der 1860-Sportchef so skizziert: „Wir werden mit zwölf Bestandsverträgen in die neue Saison gehen, eine Neun und Zehn verpflichten, der Rest sind Ergänzungen aus dem eigenen Haus.“

Bei der Neun soll es sich um Sascha Mölders handeln, der das abgespeckte 1860-Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt hat (Gorenzel: „Bin weiter zuversichtlich“). Die Zehn könnte Timo Gebhart sein. Um hohen Erwartungen vorzubeugen, kommt von Gorenzel gleich der Hinweis: „Der momentan gegebene Etat (ca. 2,4 Mio. Euro/d. Red.) ordnet sich bei den unteren Vereinen der abgelaufenen Saison ein.“

TSV 1860: Mindestens drei Spieler verlassen Sechzig ablösefrei

17 Verträge sind ausgelaufen, wobei drei Profis aus dem erweiterten Stamm wechseln (Bekiroglu, Berzel, Niemann), ohne dass 1860 einen Cent sieht. Die Personalien:

Tor: Marco Hiller hat sich als Nummer 1 etabliert und Hendrik Bonmann verdrängt, den sich 1860 nicht mehr leisten kann. Die neue Nummer zwei ist der junge Tom Kretzschmar (21).

Abwehr: Mit Aaron Berzel geht ein Stammspieler. Auf Dennis Erdmann könnten die Löwen weiter bauen, der Earthman rockte allerdings nicht so, wie von Gorenzel vor einem Jahr angekündigt („Topmann“). Weiter gebunden sind die Stamm-Außenverteidiger Marius Willsch und Phillipp Steinhart. Felix Weber schließlich findet, dass er nach einem persönlich unglücklich verlaufenen Jahr nicht einfach gehen kann. Sein Verhältnis zum Verein, so der Ex-Kapitän, sei dafür zu „besonders“.

TSV 1860: Zwei Rautenmitglieder haben Löwen schon verlassen

Mittelfeld: Die von Trainer Michael Köllner bevorzugte Raute wurde gestutzt: Hinten fällt Tim Rieder weg, dessen Ausleihe vom FC Augsburg endet, vorne Efkan Bekiroglu, der 13 Scorerpunkte sammelte. Eine zentrale Rolle dürfte Dennis Dressel (21) spielen. Ergänzt wird das Mittelfeld wie gehabt durch Fleißbiene Daniel Wein.

Sturm: Die Problemzone. „Uns fallen mehr als 50 Scorerpunkte weg“, klagt Gorenzel, Mölders sammelte davon 30. Stefan Lex ist einzige Fixgröße (18 Scorerpunkte). (ulk)

Quelle: tz

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