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Eicher: "Ich bin bereit"

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Der große Sprung? Der Erdinger Vitus Eicher (in der Luft) ist nach dem Wechsel von Timo Ochs (l.) zur neuen Nummer Zwei bei 1860 bestimmt worden. Der auslaufende Vertrag von Stammkeeper Gabor Kiraly wurde noch nicht verlängert. f: archiv
Der große Sprung? Der Erdinger Vitus Eicher (in der Luft) ist nach dem Wechsel von Timo Ochs (l.) zur neuen Nummer Zwei bei 1860 bestimmt worden. Der auslaufende Vertrag von Stammkeeper Gabor Kiraly wurde noch nicht verlängert. f: archiv

München - Nach dem Wechsel von Timo Ochs ist der Erdinger Torwart Vitus Eicher die neue Nummer Zwei beim TSV 1860. Bei den Löwen hat Eicher große Ziele.

Der bisherige Ersatztorwart des TSV 1860, Timo Ochs, gab am Dienstag seinen Wechsel zu Jahn Regensburg bekannt. Nutznießer dieses Transfers ist der gebürtige Erdinger Vitus Eicher. Der 22-Jährige, der 2000 vom FC Langengeisling zu den Löwen wechselte und seither bei den Blauen spielt, ist nun neuer Ersatzkeeper hinter Gabor Kiraly: „Das ist natürlich eine große sportliche Chance für mich“, erklärt der Blondschopf im Gespräch mit der Heimatzeitung. Dem Wechsel von Ochs gewinnt er aber auch etwas Negatives ab, denn „er war zwar mein Konkurrent, aber immer auch ein Freund“.

"Ich bin auf dem richtigen Weg"

Der Aufstieg zur Nummer Zwei ist nach Eichers erstem Profi-Einsatz vergangene Saison in Frankfurt der nächste große Schritt in der noch jungen Karriere: „Das zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich weiß aber, dass ich noch viel verbessern kann und muss.“ Der nächste Schritt wäre, den Platz zwischen den Pfosten zu besetzen. Den hat aber der Ungar Gabor Kiraly inne. Der Vertrag des 36-Jährigen läuft zum Saisonende aus. Angeblich hat der Keeper mit der Schlabberhose aber einige Angebote vorliegen. Erster Ansprechpartner seien aber die Löwen. „Er hat bisher fehlerlos gespielt und ich kann aufgrund seiner Erfahrung viel von ihm lernen. Aber: Ich bin bereit, wenn man mich braucht“, gibt sich Eicher kämpferisch.

„Gerade als junger Torwart ist es wichtig, Spielpraxis zu sammeln."

Von seiner Beförderung hat er im Trainingslager in Belek erfahren. „Natürlich habe ich mich sehr gefreut, dass der Verein mir das Vertrauen schenkt und dass man meine Leistung würdigt und schätzt.“ Laut Trainer Alexander Schmidt soll der 1,91 Meter große Torwart weiterhin den Kasten der Regionalliga sauber halten. Aber nur, sofern es der Spielplan zulässt. „Gerade als junger Torwart ist es wichtig, Spielpraxis zu sammeln. Deshalb ist das eine sehr gute Lösung“, findet Eicher. Ansonsten wird sich nicht viel für ihn ändern. „Ich werde weiterhin hart trainieren. Mal schauen was die Zukunft dann noch mit sich bringt.“

Ilies Mebarki

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