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Mölders-Knall bei 1860: Mega-Missverständnis? Gorenzel erklärt Trainings-Aus völlig anders

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Von: Marinus Savary

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Wieso darf Sascha Mölders nicht mittrainieren? Günther Gorenzel spricht zur Presse.
Wieso darf Sascha Mölders nicht mittrainieren? Günther Gorenzel spricht zur Presse. © Ulrich Wagner/Imago

Sascha Mölders suspendiert? Einen Tag nach dem großen Knall beim TSV 1860 München tritt Günther Gorenzel vor die Kameras. Und erklärt seine Sicht der Dinge.

München - Der TSV 1860 München trainiert an der Grünwalder Straße. Doch Sascha Mölders ist nicht mit dabei. Bis auf Weiteres darf er nicht mehr mit dem Team auf den Platz. Das hatte die Sportliche Leitung um Michael Köllner und Günther Gorenzel am Montag nach einem Gespräch mit dem Stürmer entschieden. Mölders selbst äußerte sich noch vor den Giesingern bei Social Media, sprach von einem Schock. Eine angebliche Suspendierung des Löwen-Fanlieblings machte die Runde. Das Durcheinander war perfekt. Einmal mehr an der Grünwalder Straße 114.

Zu den Hintergründen hatte der Verein bislang keine Stellung bezogen. An diesem Dienstag (7. Dezember), einen Tag darauf, stellte sich Sechzigs Sportchef Günther Gorenzel den Kameras und den Fragen der Journalisten. Wieso darf Mölders nicht mehr mit dem Team trainieren? Wie kam es zu dieser Entscheidung beim Drittligisten? Aus informierten Kreisen war laut Münchner tz zu hören, dass das Trainingsklima „vergiftet“ gewesen sei.

Im Video: Günther Gorenzel zum angeblichen Aus von Sascha Mölders beim TSV 1860 München

TSV 1860 München: Günther Gorenzel sieht Sascha Mölders nicht in Form

Alles ganz anders, „keine Suspendierung“, meinte Gorenzel nun. 1860-Trainer Michael Köllner habe Mölders am Montag lediglich mitgeteilt, dass er ihn nicht in der Verfassung sehe, die nächsten beiden Spiele zu bestreiten. Ein Individualtrainer solle den 36-jährigen Stürmer wieder in Form bringen, erklärte der Österreicher weiter.

Gorenzel kritisierte, dass Mölders seine Nebentätigkeiten als kicker-Kolumnist und DAZN-Experte zurückschrauben solle, um sich als Führungsperson voll auf seine Rolle beim TSV 1860 München zu konzentrieren. „Unser Trainer Michael Köllner hat vorgeschlagen, dass sich Sascha Mölders individuell in die Verfassung bringt, wie wir Sascha brauchen und wie wir ihn kennen“, erklärte Gorenzel.

Günther Gorenzel zu Sascha Mölders: Zwei Wahrnehmungen, viele Fragen bleiben beim TSV 1860

Viele Fragen bleiben aber offen. Medienberichten zufolge steht eine Vertragsauflösung des bis Sommer 2022 datierenden Kontrakts im Raum. Der routinierte Angreifer soll für Unruhe in der Mannschaft und gegen das Trainerteam gemotzt haben, lautet ein Vorwurf, von dem unter anderem die tz berichtet. Die Causa Mölders - sie wird die Sechzger wohl noch länger verfolgen.

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