Streit um Ziffzers Kündigung geht weiter

Der Ex-Geschäftsführer war zunächst wegen beleidigender Äußerungen gegen den Vereinspräsidenten vor der Presse nach dem Bundesliga-Spiel am 13. Mai 2008 gefeuert worden.
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Der Ex-Geschäftsführer war zunächst wegen beleidigender Äußerungen gegen den Vereinspräsidenten vor der Presse nach dem Bundesliga-Spiel am 13. Mai 2008 gefeuert worden.

München - Der Rechtsstreit zwischen Fußball-Zweitligist TSV 1860 München und seinem ehemaligen Geschäftsführer Stefan Ziffzer wegen dessen fristloser Entlassung geht weiter.

Nach einem Beschluss der 3. Handelskammer des Landgerichts München I vom Freitag muss der TSV den Vertrag von Ziffzers Mitgeschäftsführer zur Prüfung vorlegen. Der Ex-Geschäftsführer war zunächst wegen beleidigender Äußerungen gegen den Vereinspräsidenten vor der Presse nach dem Bundesliga-Spiel am 13. Mai 2008 gefeuert worden. Als weiterer Kündigungsgrund waren später Sponsoren-Verträge nachgeschoben worden. Diese sollten laut einer eigenmächtig eingefügten Klausel mit dem Ausscheiden von Ziffzer und/oder dem Mitgeschäftsführer Stefan Reuter unwirksam werden.

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Das Gericht will jetzt prüfen, ob die Arbeitsverträge beider Geschäftsführer gleich lauteten. In diesem Fall könne die Klausel in den von beiden Männern unterschriebenen Sponsoren-Verträgen nicht Ziffzer allein angelastet werden. Der Kläger und der Verein erhielten eine vierwöchige Frist zur Stellungnahme. Wann weiter verhandelt wird, wird ein neuer Richter entscheiden. Der bisherige wechselt in eine andere Kammer.

Quelle: DPA

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