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Joker-Tor zum späten Löwen-Glück – TSV 1860 siegt einfach immer weiter

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Von: Stefan Schmid

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Der Löwen-Jubel nach dem Last-Minute-Treffer von Meris Skenderovic.
Der Löwen-Jubel nach dem Last-Minute-Treffer von Meris Skenderovic. © IMAGO/Nico Paetzel

Die Löwen siegen auch in Verl und thronen auch nach dem vierten Spieltag an der Tabellenspitze. Der Live-Ticker zum Nachlesen.

Update, 13:00 Uhr: Die Aufstellung sind da und es sieht so aus, als würde Michael Köllner auf den Ausfall von Philipp Steinhart mit einer Systemumstellung reagieren. In der Abwehrreihe ist eine Dreierkette möglich, die aus Rieder, Morgalla und Verlaat bestehen würde. Dann würde Christopher Lannert eher offensiv auf rechts agieren. Aber auch eine Viererkette, in der Tim Rieder in die Innenverteidigung rutscht und Morgalla die Linksverteidiger-Position übernimmt, ist denkbar.

Erstmeldung: München – Zum Abschluss der Englischen Woche reisen die Münchner Löwen nach Paderborn in die Home Deluxe Arena, um dort gegen den SC Verl anzutreten, und das Ziel ist ganz klar: vierter Sieg im vierten Spiel. Nachdem der sagenumwobene Drei-Siege-Start der Giesinger souverän beim Heimsieg gegen des SV Meppen geglückt ist, scheint die Aufgabe in Verl durchaus machbar.

Vor allem beim Blick auf die – zugegebenermaßen noch wenig aussagekräftige – Tabelle erscheint das Gastspiel im Angesicht der zuletzt gezeigten Löwen-Leistungen als sicherer Sieg für den TSV. Doch auch diese Pflichtaufgabe will mit aller Ernsthaftigkeit erledigt werden, hatte zu viel Überheblichkeit in der jüngeren Vergangenheit doch meist den gegenteiligen Effekt. Berühmt-berüchtigt unter den Fans ist wohl immer noch die „to the top“-Ansprache vom späteren Abstiegstrainer Vítor Pereira.

TSV 1860 mit neuen Verletzungssorgen

Nun aber zurück in die Gegenwart. Und in dieser muss Löwen-Dompteur Michael Köllner zusätzlich zu den ohnehin schon Langzeitverletzten Semi Belkahia und Marcel Bär noch auf Ersatz-Kapitän Philipp Steinhart verzichten, der wochenlang fehlen wird. Dazu kommt, dass der etatmäßige Ersatz auf der Linksverteidiger-Position, Fabian Greilinger, auch noch nicht weit genug ist, um den Steinhart-Ersatz gegen Verl zu geben.

Damit könnte plötzlich Köllner-Stiefsohn Alexander Freitag zu seinem Startelf-Debüt kommen. Auch wenn es bei den ein oder anderen aufgrund des Verwandtschaftsverhältnisses sicherlich einen faden Beigeschmack hinterlassen würde, konnte Freitag in der Vorbereitung doch sein Potenzial zeigen. (sch)

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