Qual der Wahl bei 1860

Köllners Plan für Meppen: Löwen-Lotto 18 aus 29

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Hat die Qual der Wahl: Löwen-Coach Michael Köllner.

Aus 29 fitten Spielern 18 Profis für das Match in Meppen zu benennen, ist für Löwen-Coach Michael Köllner „eine Herausforderung“ - denn das Team muss qualitativ zulegen.

  • Am Samstag spielt der TSV 1860 München in Meppen
  • Für die Aufstellung hat Coach Michael Köllner die Qual der Wahl
  • Lediglich Stefan Lex und Quirin Moll sind nicht fit - 29 Spieler sind diensttauglich

München - Die Löwen im Frühjahr 2020: ein Verein im Ungewissen. Die für Mittwoch angesetzte Aufsichtsratssitzung, die Klarheit über die Verwendung der Pongracic-Ablöse bringen sollte – abgesagt. Auch in der Führungsebene klafft eine Baustelle. Sportchef Günther Gorenzel forderte die Gesellschafter am Donnerstag auf, schnellstmöglich einen Nachfolger für Finanzchef Michael Scharold zu benennen. Überfluss verzeichnet aktuell nur ein Sektor, der der Drittligaprofis.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Meppen (Sa., 14 Uhr, Magenta) gewährte Michael Köllner Einblicke in die Tücken seines Trainerjobs. 18 Profis darf er benennen, 29 meldeten sich diensttauglich – und da sind Stefan Lex und Quirin Moll, die im Training was abbekommen haben, nicht mitgerechnet. Die Auslese „18 aus 29“ sei eine „harte Herausforderung“, sagte Köllner: „Da darf man sich nicht von Namen leiten lassen, sondern muss schauen, wer sich anbietet und wer taktisch reinpasst.“

„Zuletzt waren es kleinere Fortschritte“

Personal hin oder her. Dass die Löwen zuletzt regelmäßig Führungen verspielten (zweimal in Zwickau, einmal gegen Mannheim), ist für Köllner normal. „Am Anfang haben wir große Schritte gemacht. Zuletzt waren es kleinere Fortschritte“, sagt er und verwies auf den Auftritt gegen Mannheim: „Ein überlegenes Spiel von uns, aber wir haben den Sack nicht zugemacht. Wir müssen uns qualitativ steigern.“

Der TSV 1860 München darf seine Heimspiele während des Umbaus des Grünwalder Stadions nicht im Hachinger Sportpark austragen. Das teilt die SpVgg Unterhaching unmissverständlich mit.

Beim SWR kam es zu einem peinlichen Fehler in der Berichterstattung. Als über die Schlägerei zwischen Waldhof Mannheim-Fans und Löwen-Fans berichtet wurde, wurde der Münchner Klub komplett umgetauft. 

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