Bierofka: Keine Prognosen mehr

München - Zu gern wäre er dabei gewesen beim „Giesinger Heimatabend“ und hätte nach langer Verletzungspause am Samstag endlich mal wieder für die Löwen gespielt.

Eine erneute Operation an der Bandscheibe am vergangenen Montag hat es verhindert, und Daniel Bierofka muss sich noch etwa sieben Wochen in Geduld üben. Wie schwer ihm das fällt, erzählte der 30-Jährige im folgenden Interview:

Die Frage drängt sich auf: Wie geht’s?
Bierofka

: So weit ganz gut. Die OP ist ordentlich verlaufen, und ich werde bereits am Montag bei Physiotherapeut Oliver Schmidtlein mit der Reha beginnen und anschließend mit Radfahren anfangen.

Was haben Sie gedacht, als Sie vor einer Woche erfahren haben, dass Sie nach Ihrer langen Verletzungspause in diesem Jahr schon wieder unters Messer müssen?
Bierofka

: Die Diagnose war einfach niederschmetternd. Und das ist sie eigentlich immer noch. Ich dachte zuerst, dass ich vielleicht einen Hexenschuss oder ähnliches hätte. Aber wieder die Bandscheibe – das war schon sehr, sehr bitter.

Noch dazu, wo Sie gerade ein langes Aufbautraining nach Ihrer Leistenoperation hinter sich hatten …
Bierofka

: Genau. Ich habe seit Mai mit Oliver Schmidtlein ganz hart gearbeitet und fühlte mich körperlich so stabil wie schon lange nicht mehr. Ich hatte auch einen sehr guten Laktatwert. Mit dem wäre ich im Vergleich mit der Mannschaft ganz weit vorne gelegen.

Werden Sie in knapp zwei Monaten für die Löwen wieder spielen können?
Bierofka

: Ich hoffe es. Aber Prognosen gebe ich bestimmt überhaupt keine mehr ab …

cm

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