Texas-Bodden soll schon gegen Koblenz ran

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Durchsetzungsstark: Cooper beim Gold-Cup-Match gegen Haiti

München - Wenn nichts mehr dazwischenkommt, wird 1860 am Montag einen neuen Sturmtank unter Vertrag nehmen. Kenny Cooper (24), US-Nationalstürmer vom FC Dallas ist im Anflug auf Giesing.

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Die Verhandlungen seien in der Endphase, „wir hoffen, dass Kenny schon Anfang nächster Woche nach München kommen kann, um die Vertragsverhandlungen zu einem Abschluss zu bringen“, bestätigte Stevic am Freitag entsprechende Meldungen. Auch Cooper-Berater Kon Schramm ist „optimistisch, dass der Transfer klappen wird“.

Das ist Kenny Cooper

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Cooper, dessen Vertrag in Dallas im Herbst ausläuft und um den sich im vergangenen Winter Eintracht Frankfurt vergeblich bemüht hatte, soll am Montag den Medizincheck (Cooper-Test?) absolvieren, nach tz-Informationen soll der 1,92 Meter große „Texas-Bodden“ danach einen Dreijahres-Vertrag plus Option auf ein weiteres Jahr bei 1860 unterschreiben. Die Ablöse soll sich im unteren sechsstelligen Bereich bewegen. Beim Liga-start gegen Koblenz am 9. August dürfte das neue blaue Sturmduo Kenny & Benny (Lauth) dann seinen Einstand in der Arena feiern.

Was muss man wissen über Cooper? Nun, der in Baltimore/Maryland geborene Angreifer besitzt die englische und die US-Staatsbürgerschaft, sein Vater Kenny sr. stammt aus Blackpool und spielte in den Siebzigerjahren als Ersatztorwart für die Blackburn Rovers.

Auch der Sohn wollte ursprünglich Torwart werden, doch der Papa riet ihm ab – und behielt recht. Nach Lehrjahren in Europa bei Academica Coimbra (Portugal) und im Reserveteam von Manchester United kam Cooper 2006 zum FC Dallas und gab 2007 sein Länderspieldebüt für die USA.

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Neun Einsätze und vier Tore stehen im US-Team bislang zu Buche, in der Major League Soccer hat’s der 94-Kilo-Kerl in 90 Einsätzen auf 40 Treffer gebracht. „Du siehst ihn und denkst, er ist ein reiner Zielspieler“, sagt Dallas-Coach Colin Clarke, „aber Kenny hat ein großartiges Ballgefühl und ist sehr beweglich.“

Coopers jüngste Taten: Beim Gold Cup schoss er das US-Team mit zwei Treffern ins Finale gegen Mexiko, das am vergangenen Sonntag in New York allerdings zu einem historischen 0:5-Fiasko geriet. Cooper wird’s verschmerzen. Und falls nicht, wird er bei 1860 genügend Profis mit Trauma-Erfahrung begegnen, die wissen, wie man mit derlei Negativ-Erlebnissen umgeht…

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