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TSV 1860 fliegt aus dem Toto-Pokal: Viertligist ringt zahnlose Löwen nieder

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Von: Alexander Kaindl

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Sah einen schwachen Auftritt seiner Löwen: 1860-Trainer Michael Köllner.
Sah einen schwachen Auftritt seiner Löwen: 1860-Trainer Michael Köllner. © GEPA pictures / Imago

Der TSV 1860 München ist raus aus dem Toto-Pokal. Der Drittligist musste sich im Viertelfinale dem FV Illertissen geschlagen geben.

Illertissen - Gebrauchter Abend für den TSV 1860 München! Die Löwen sind im Viertelfinale des Toto-Pokals ausgeschieden, beim Regionalligisten FV Illertissen setzte es eine 0:1-Pleite. Damit kann sich „Münchens große Liebe“ nur noch über die Liga für den DFB-Pokal qualifizieren.

Nach 15 Minuten war es Maurice Strobel, der den Underdog und amtierenden Toto-Pokal-Sieger in Führung brachte. 1860 agierte während der kompletten Partie zu pomadig, war im Abschluss durchgehend zu harmlos. Illertissen setzte vor allem im ersten Durchgang immer wieder Nadelstiche, hätte zur Pause sogar höher führen können. Die Mannschaft von Interimstrainer Sven Ackermann präsentierte sich in Spiel eins nach der Trennung von Coach Marco Konrad mehr als ordentlich.

TSV 1860 scheidet aus: Pleite im Toto-Pokal gegen Illertissen

Löwen-Trainer Michael Köllner hatte mit Marco Hiller, Semi Belkahia, Niklas Lang, Marius Willsch, Yannick Deichmann, Tim Rieder, Martin Kobylanski und Meris Skenderovic eigentlich genügend erfahrenes Personal von Anfang an aufgeboten, um einer Pokal-Blamage vorzubeugen. Die Gäste wurden nach der Pause zwar stärker und auch die Einwechslungen von Joseph Boyamba, Fynn Lakenmacher, Stefan Lex und Erik Tallig bewiesen, dass die Sechzger im bayerischen Schwaben unbedingt gewinnen wollten - doch es sollte nicht sein.

Lex und Skenderovic vergaben in der Schlussphase die besten Chancen für den Tabellenzweiten der 3. Liga. Am Ende jubelte dann eben der Außenseiter: Illertissen, aktuell Siebzehnter in der viertklassigen Regionalliga Bayern, steht somit nicht unverdient im Toto-Pokal-Halbfinale.

Toto-Pokal: Drama pur in den Viertelfinals

Die übrigen Viertelfinal-Begegnungen wurden allesamt erst im Elfmeterschießen entschieden.

Ingolstadt setzte sich gegen Eichstätt durch (6:5), der ATSV Erlangen rang den 1. FC Schweinfurt ebenfalls mit 6:5 nieder. Die Würzburger Kickers und die DJK Vilzing trieben es auf die Spitze, am Ende hatten die Kickers die besseren Nerven und setzten sich mit 7:6 durch. (akl)

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