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Spiel zwei nach Sascha Mölders: TSV 1860 München kontert Würzburg aus und feiert frenetisch

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Von: Patrick Mayer

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Jubel: der TSV 1860 München in Würzburg.
Jubel: der TSV 1860 München in Würzburg. © IMAGO / Jan Huebner

Nach dem Aus von Sascha Mölders: Der TSV 1860 München gewinnt das zweite Spiel in Folge in der 3. Liga. In Würzburg reichen eiskalte Konter. Das Spiel im Ticker zum Nachlesen.

Würzburger Kickers - TSV 1860 München 0:3

Update vom 20. Dezember, 16.55 Uhr: Auch auf der Trainerbank der Würzburger Kickers sitzt ein Ex-Löwe: Danny Schwarz. Der frühere Profi-Spieler war 2004 mit dem TSV 1860 aus der Bundesliga abgestiegen.

„Sechzig wird nach dem Sieg in Dortmund zum zweiten Mal beweisen wollen, dass sie es auch ohne Mölders können. Die werden uns psychisch und physisch alles abverlangen“, sagte Schwarz nun im Interview mit dem Münchner tz vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub: „Schade, dass es ein Geisterspiel ist. Die Stimmung wäre garantiert überragend gewesen.“

Würzburger Kickers - TSV 1860 München im Live-Ticker: Merveille Biankadi und Richy Neudecker fehlen

Update vom 20. Dezember, 16.45 Uhr: Löwen-Trainer Michael Köllner muss „am Dallenberg“ gehörig improvisieren. So fallen mit Angreifer Merveille Biankadi (Muskelprobleme) und Spielmacher Richard „Richy“ Neudecker (Mandelentzündung) beim TSV 1860 München zwei wichtige Säulen in der Offensive aus.

Update vom 20. Dezember, 16.30 Uhr: Bei den Würzburger Kickers sind gleich vier Ex-Löwen Kandidaten für die Startelf: Stammtorwart Hendrik Bonmann, Ex-Zweitliga-Spieler Fanol Perdedaj, Stürmer Marvin Pourié und Offensivmann Moritz Heinrich, der vor dieser Saison von der SpVgg Unterhaching nach Franken gewechselt war.

Am Dallenberg kommt Heinrich bislang aber erst auf zwei Torvorlagen, einen eigenen Treffer hat der frühere Spieler des TSV 1860 in dieser Saison noch nicht erzielt. Pourié kommt dagegen in 15 Einsätzen auf vier Tore und zwei Assists. Der 30-Jährige zählt seit Jahren zu den besten Torjägern in der 3. Liga.

Würzburger Kickers - TSV 1860 München im Live-Ticker: Spiel eins nach dem Mölders-Beben

Erstmeldung vom 20. Dezember: München /Würzburg - „Die Wampe von Giesing“ ist Geschichte beim TSV 1860 München. Kult-Stürmer Sascha Mölders und die Löwen haben sich auf eine Auflösung des eigentlich bis Sommer 2022 datierenden Vertrages geeinigt. Wie die Sechzger in einem Pressestatement mitteilten, sei es gelungen, „alle Missverständnisse auszuräumen“. Letztlich seien sich „am Ende alle Parteien einig“ gewesen, „dass die beste Lösung eine Vertragsauflösung“ sei, hieß es aus der Grünwalder Straße weiter. 

„Ich habe seit 2016 bei den Löwen viel erlebt. Den Abstieg bis in die Regionalliga und genauso den sofortigen Wiederaufstieg in die dritte Liga. Ich bin stolz, dass ich Kapitän dieses Teams sein durfte“, wurde der 36-jährige Stürmer zitiert, der die Münchner nach dem sportlichen und wirtschaftlichen Abstieg 2018 aus der Regionalliga Bayern in die 3. Liga geschossen hatte. Aus eben jener Drittklassigkeit wollten die Giesinger in dieser Saison eigentlich raus und in die 2. Bundesliga zurückkehren.

Würzburger Kickers - TSV 1860 München im Live-Ticker: Spiel eins nach dem Mölders-Beben

Mit zehn Punkten Rückstand auf den direkten (2.) Aufstiegsplatz ist noch nicht alles verloren. Doch: Mit jedem verpassten Sieg schwinden die Chancen des TSV 1860 München (26 Punkte) darauf, vielleicht doch noch oben eingreifen zu können. So lautet die Devise an diesem Montagabend (19 Uhr) im Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers ohne Zweifel: Drei Punkte sollen her.

Und: Der Gegner wirkt angeschlagen. Der Zweitligaabsteiger ist mit nur 17 Zählern Vorletzter (19.) im Klassement. Und: Am vergangenen Spieltag wirkten die Sechzger beim 2:0 bei Borussia Dortmund II nach dem Mölders-Beben regelrecht befreit.

Im Video: Sascha Mölders und seine schönsten Tore für den TSV 1860

Dennoch sickerten auch nach der Einigung auf eine Vertragsauflösung brisante Details dazu durch. Wie die Münchner tz berichtet, soll Sascha Mölders für eben jene Vertragsauflösung beim TSV 1860 auf die vollen (restlichen) Bezüge beharrt haben. Von einer Abstandszahlung von bis zu 90.000 Euro ist die Rede, heißt es in dem Bericht. Geld, das die Löwen eigentlich nicht überschüssig zur Verfügung haben. Kann die Mannschaft an diesem Montagabend vom Trubel im Umfeld ablenken?

Verfolgen Sie das Auswärtsspiel des TSV 1860 München bei den Würzburger Kickers ab 19 Uhr hier im Live-Ticker. (pm) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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