Aufsteiger furios: SV Pullach an der Spitze

Freude über die Tabellenführung: Orhan Akkurt (re.) brachte seine Farben mit dem 1:0 auf die Siegerstraße.
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Freude über die Tabellenführung: Orhan Akkurt (re.) brachte seine Farben mit dem 1:0 auf die Siegerstraße.

SV Pullach - Dank eines 2:0 (0:0)-Erfolgs beim FC Affing hat der SV Pullach die Tabellenführung übernommen.

„Es war aufgrund der zweiten Halbzeit ein absolut verdienter Sieg“, so SVP-Manager Theo Liedl. Allerdings erwiesen sich die Affinger, wie von Pullachs Trainer Carsten Teschke vorher angekündigt, trotz des drittletzten Tabellenplatzes zunächst als zäher Gegner. Sie hatten nach mattem Beginn auf beiden Seiten auch die erste große Chance durch einen Kopfball an den Pfosten (25.). Der SVP antwortete schnell mit einer Riesengelegenheit durch Christoph Meißner, der nach schönem Doppelpass mit Orhan Akkurt aber am Torwart scheiterte (28.). Danach folgte bis zur Pause noch je ein Schuss aus der zweiten Reihe, erst durch die Hausherren (32.), dann für die Raben durch Maxi Schuster (36.). Beide Versuche verfehlten jedoch knapp das Ziel.

Das Unentschieden zur Halbzeit spiegelte nicht nur das Chancenverhältnis bis dahin wider. „Es ist ziemlich ausgeglichen, aber nicht unbedingt ein Superspiel“, kommentierte Liedl die ersten 45 Minuten. Für den zweiten Durchgang wünschte er sich von seinem Team eine Steigerung, denn: „Wir kommen mit Affings System bis jetzt noch nicht zurecht, sind zu weit weg von den Leuten und nicht aggressiv genug. Deshalb kommen wir nicht so richtig ins Spiel. Es ist zu wenig Pfeffer drin.“

Das änderte sich nach dem Wechsel. „Da haben wir den Ball besser laufen lassen, waren klar die bessere Mannschaft. Affing hat läuferisch dagegen immer mehr nachgelassen. So sind die Tore dann zwangsläufig gefallen“, registrierte Liedl eine Steigerung, die zwei Treffer mit ansehnlicher Entstehungsgeschichte brachte: Nach einem schönen Seitenwechsel zog Maxi Schuster ab, der Keeper konnte nur abklatschen, Orhan Akkurt staubte ab (53.); dann war es Schuster selbst, der nach Peter Beierkuhnleins klugem Pass in die Schnittstelle von der rechten Seite nach innen zog und den Ball mit links überlegt ins lange Eck schlenzte (72.). Und Liedl, der Mittelfeldmann Sebastian Schuff ein Extralob aussprach („sehr stark“), durfte sich über die Tabellenführung freuen: „Eine Momentaufnahme, aber verdient.“

Quelle: fussball-vorort.de

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