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FCI-Coach Schmöller hat Bauchschmerzen vor dem Landkreisderby

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FC Ismaning Frank Schmöller
„Die personelle Situation bereitet mir Bauchschmerzen“, sagt der Trainer. © leifer

FC Ismaning - Jede Fußballmannschaft hat jede Saison seine Spiele, in denen gar nichts geht. Bayernligist FC Ismaning suchte sich einen denkbar schlechten Zeitpunkt für den schwarzen Tag aus.

Die 1:2-Niederlage gegen Rosenheim war das Vorspiel eines Festes für die Sponsoren, denen erst sportliche Magerkost vor der kulinarischen Vollkost geboten wurde. Nun bei der SpVgg Unterhaching II (heute, 18.30 Uhr) kommen zu dem Wiedergutmachungswillen noch erhebliche personelle Sorgen.

Andreas Fischer ist nach seiner Roten Karte gesperrt und dürfte wahrscheinlich mit zwei Spielen davon kommen. Florian Wolf hat dagegen gesundheitliche Probleme und sein Einsatz ist schwer fraglich. Ersatzmann im Sturm wäre Neuzugang Tobias Bukowski. Das wirkliche Problem der Ismaninger ist der beruflich verhinderte Sebastian Ruhl, der einst bei der Hachinger Reserve kickte. Ihn könnte Johannes Volkmar ersetzen. Trainer Frank Schmöller ist sich aber nicht sicher, ob der Neuzugang aus Großbardorf schon so weit ist.

Bei weiteren Alternativen zuckt Schmöller mit den Schultern. Franz Hübl, der gegen Rosenheim Linksverteidiger spielte, könnte auch nach Innen rücken. „Die personelle Situation bereitet mir Bauchschmerzen“, sagt der Trainer. Schmöller ist generell nicht unzufrieden mit dem Start. „Vergangene Saison haben wir in den ersten beiden Spielen mehr Fehler gemacht“, sagt er mit Blick auf die Schützenfeste gegen Großbardorf (3:3) und Bayreuth (5:5). Und Rosenheim sei ein Gegner, der anderen Teams das Toreschießen nicht so leicht mache.

Unterdessen hat Präsident Hans Blößl ein schlechtes Gefühl vor dem Münchner Kreisderby gegen Haching. „Dort haben wir uns immer schwer getan“, sagt er. Mit einer normalen Leistung sollte es aber zu den ersten drei Punkten der Saison reichen gegen die Hachinger, die wegen der ersten Mannschaft in der Dritten Liga nicht in die Regionalliga Süd aufsteigen dürfen. Selbst im Falle eines Fehlstarts macht sich Blößl keine Sorgen um die Qualifikation seines Klubs zur Regionalliga. Die ersten neun Mannschaften steigen direkt auf und mit Relegation erwartet er 14 Bayernligisten, die eine Klasse nach oben klettern. Blößl ist überzeugt: „Es ist eigentlich nicht möglich, dass wir nicht aufsteigen.“

Nico Bauer

FCI: Horn - Maurer, Hübl (Volkmar), Weiser, Negele - Storhas, Häfele - Fries, Lopez - Stijepic, Wolf (Bukowski).

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