Schwabmünchen kommt mit Wut nach Ismaning

Nicht verstecken: Ismaning (Mayer/l. gegen den Pullacher Schuster) wartet noch auf den ersten Heimsieg.
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Nicht verstecken: Ismaning (Mayer/l. gegen den Pullacher Schuster) wartet noch auf den ersten Heimsieg.

Dieser eine Punkt, den die Fußballer des FC Ismaning vom SV Pullach mitgenommen haben, hat ihnen rein rechnerisch nicht wirklich viel geholfen.

Der Absteiger steht nach dem 2:2 immer noch so gut wie aussichtslos ganz unten in der Bayernliga-Rangliste. Aber für die Moral war das ein guter Auftritt, folgert FCI-Trainer Roman Grill. „Es hat gut getan diesen Punkt beim Tabellenzweiten zu holen.“ Zweimal lag Ismaning, ganz ungewohnt für diese Saison, in Führung. „Das Spiel in Pullach hat gezeigt, dass wir ebenbürtig sind“, sagt Grill und fordert: „Die Mannschaft muss halt auch mal ihr Glück erzwingen.“ An diesem Samstag (14 Uhr) auf eigenem Rasen beispielsweise gegen den TSV Schwabmünchen.

Das Team von Guido Kandziora kommt mit einer Negativbilanz ins Stadion an der Leuchtenbergstraße. Aus den vergangenen zehn Spielen hat Schwabhausen nur einen Sieg mitgenommen, zuletzt gegen Kellerkind 1. FC Sonthofen eine 1:2 -Niederlage kassiert. „Wir machen eine schwierige Phase durch“, sagt Kandziora, der verspricht Schwabhausen fahre „mit einer gesunden Portion Wut nach Ismaning.“ Und als angeschlagener Gegner.

Ob das ein Vorteil oder Nachteil ist, kümmert Roman Grill nicht wirklich. „Das Niveau ist ähnlich von Mannschaft zu Mannschaft.“ Es gebe immer die Möglichkeit zu gewinnen. Das ist dem FCI freilich erst einmal gelungen und das auswärts beim FC Unterföhring. Schwabmünchen sei „ordentlich besetzt“. Ob’s was wird mit dem ersten Heimsieg der Saison? An der Moral sollte es in dieser Woche nicht scheitern.  

Quelle: fussball-vorort.de

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