SVH: Keine Punkte zum Geburtstag

Jugendliche Unterstützung: Eine wehende SVH-Klubfahne soll das Abstiegsgespenst verscheuchen.
+
Jugendliche Unterstützung: Eine wehende SVH-Klubfahne soll das Abstiegsgespenst verscheuchen.

SV Heimstetten - Der Höhepunkt des 22. Spieltags hatte bereits am Mittwoch vergangener Woche stattgefunden. Vor der Rekord- Kulisse von 12 260 Besuchern revanchierten sich die Junglöwen im...

SV Heimstetten - Der Höhepunkt des 22. Spieltags hatte bereits am Mittwoch vergangener Woche stattgefunden. Vor der Rekord- Kulisse von 12 260 Besuchern revanchierten sich die Junglöwen im Regionalliga- Derby mit dem 2:1 gegen die Reserve des FC Bayern für die 0:2-Hinspielpleite.

Am kommenden Samstag muss Torstens Fröhlings U21 des TSV 1860 nun zum noch sieglosen Schlusslicht TSV Rain. Das Heimspiel von Erik ten Hags Bayern-Reserve gegen den SV Schalding-Heining indes wurde in den März verlegt. Die positive Meldung: Die im bisherigen Saisonverlauf so starken Schöpf und Julian Green, der 15 Tore in 17 Regionalliga-Einsätzen aufweist, wurden mit Profiverträgen ausgestattet. Während das Feld an der Spitze nach dem Derby wieder etwas enger zusammengerückt ist, erlitt der SV Heimstetten im Abstiegskampf einen Rückschlag. Dem Hoffnung spendenden 4:2 in der Vorwoche beim TSV Rain folgte am Samstag eine schmerzhafte 1:4-Heimschlappe gegen Seligenporten. „Ganz bitter“ fand auch Trainer Rainer Elfinger das Resultat. Zum wiederholten Mal haderte er mit der Chancenverwertung seiner Elf sowie mit dem Unparteiischen.

Bei drei der vier Toren sei ein Foul an einem seiner Spieler vorausgegangen, lamentierte Elfinger, „vom Schiedsrichter haben wir heute keine Unterstützung bekommen“. Damit war ihm zugleich die Feierlaune an seinem 47. Geburtstag gründlich verhagelt worden. „Wir waren ja nicht desolat und sind nicht beherrscht worden“, wollte er dennoch nicht den Stab über seiner Mannschaft brechen. Hatte sein Team das Geschehen doch eigentlich klar beherrscht, bei den Torgelegenheiten jedoch „teils Slapstick“ geboten, wie Elfinger befand. Was Marcel Ebeling (19., 28.), Thomas Karg (25.) und Bernd Häfele (44.) verpassten, gelang Seligenportens Julian Schäf in der 36. Minute: Er brachte den Ball im Tor unter. Angesichts der dennoch guten Darbietung sei er bei Seitenwechsel „eigentlich guten Mutes“ gewesen, erzählte Elfinger, „dass wir das Ding noch drehen“. Es sollte jedoch alles noch viel schlimmer werden. Dominik Stolz (49., 81.) und Christian Knorr (61.) erhöhten für die Gäste auf 0:4, ehe Alexander Schneider noch den Ehrentreffer erzielte (84.). Obwohl sein Team die bedenkliche Tendenz offenbart, nach einem Rückstand regelmäßig ins offene Messer zu laufen (das 1:4 war bereits die siebte (!) Niederlage mit mindestens drei Toren Abstand), sei er „immer noch entspannt“, sagte Elfinger. Allerdings müsse allmählich „dem einen oder anderen bewusst werden, wo wir stehen“.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant:

Kommentare