Xhevat Muriqi: "Ich habe ein gutes Gefühl"

Neuer Weg: Xhevat Muriqi (l.) verfolgt eine andere Linie als sein Ex-Chef und Vorgänger Roman Grill.
+
Neuer Weg: Xhevat Muriqi (l.) verfolgt eine andere Linie als sein Ex-Chef und Vorgänger Roman Grill.

Ismaning – Natürlich bleibt der FC Ismaning Letzter der Bayernliga, aber doch ist vieles anders geworden über Nacht. Nach dem Abschied des Duos Grill/Rauscher übernahm nicht nur Xhevat „Jacky“ Muriqi als neuer Trainer.

Die Stimmung in der Mannschaft und im Verein blühte explosionsartig auf. Deshalb fährt der Bus zum Auswärtsspiel beim SV Wacker Burghausen II (Sonntag, 14 Uhr) auch ein Stück weit mit Rückenwind. „Ich habe ein gutes Gefühl“, sagt Trainer Jacky Muriqi. Er genießt die Stimmung in der Mannschaft, „denn alle haben wieder Spaß und geben Gas.“ Dazu passte auch die Frage des Interimstrainers in der Kabine, wer mit den bisher gezeigten Leistungen zufrieden sei. Keiner meldete sich. Der neue Trainer hat viele Gespräche geführt und ändert einige Dinge grundlegend. So bekommen Kreativspieler wieder ihre Freiheiten auf dem Platz und nicht das vorgefertige Konzept, was wann wie gemacht werden muss.

„Ich werde meine Linie durchziehen und das in einer anderen Art als Herr Grill“, sagt Muriqi. Dazu gehört auch, dass die Spieler Fehler machen dürfen und vor allem keine Angst mehr mitspielen darf vor Fehlern und den Konsequenzen dafür. Als Spieler des FC Ismaning war Muriqi ein Freigeist und so möchte er nun auch die Mannschaft sehen. Dem Team wird auch beim System entsprochen. Roman Grill versuchte gerne, dass einstige 4-3-3 des FC Barcelona unter Pep Guardiola zu kopieren. Muriqi wechselt nun auf das klassische 4-4-2, dass sich in den vergangenen Monaten auch die Mannschaft gewünscht hatte. Der neue Trainer sieht sich nicht als Wunscherfüller, aber er möchte auf dem jahrlang Erlernten der Spieler aufbauen. In Ismaning hat sich viel getan. Betreuer Ivan Hazler und der stellvertretende Vorsitzende Josef Steinkohl haben bei den organisatorischen Aufgaben kräftig mit angepackt.

Die Ismaninger helfen wieder zusammen und so ein bisschen ist das wie früher. Das sagt der Coach auch zur Stimmung im Ort: „Alle sprechen dich an, wünschen Glück. Ganz Ismaning steht hinter uns.“ Der SV Wacker Burghausen II darf sich auf einen gänzlich neuen FC Ismaning einstellen. Bis Sonntag weiß die Drittliga-Reserve dann hoffentlich auch, wann und wo gespielt wird. Als Anstoßzeiten sind 14 und 16 Uhr im Gespräch. Ebenfalls am Samstag soll noch geklärt werden, ob die Kellerkinder der Bayernliga sich auf einem Rasenplatz oder dem Kunstrasen duellieren.

Voraussichtliche Aufstellung: Preußer – Schopper, Greger, Mayer, Mielke – Merwald, Walfort, Siebald (Kartal), Ring – Olwa-Luta, Niedermann.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant:

Kommentare