Miesbacher trifft beim Straubinger 4:0-Sieg gegen Tobias Eder und Düsseldorf doppelt

Andreas Eder entscheidet Bruder-Duell mit Doppelpack

Angriffsbereit: Andreas Eder – hier im Testspiel gegen die Augsburger Panthers – fühlt sich wohl in Straubing.
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Andreas Eder erzielte gegen Düsseldorf einen Doppelpack.

Das erste Eder-Derby der Saison in der DEL entscheidet Andreas mit Straubing für sich. Gegen Tobias Eder und Düsseldorf erzielte er einen Doppelpack.

Miesbach/Düsseldorf – Das erste direkte Duell der Miesbacher Brüder Andreas und Tobias Eder in der laufenden Saison der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) am Mittwochabend hat der ältere der beiden für sich entschieden. Andreas Eder siegte mit seinen Straubing Tigers deutlich mit 4:0 gegen die Düsseldorfer EG, bei der sein zwei Jahre jüngerer Bruder Tobias unter Vertrag steht. Dabei trug der 25-jährige Andreas einen gehörigen Anteil am für Straubing so wichtigen Dreier im Kampf um die Playoffs, denn er erzielte einen Doppelpack.

Nach gut vier Minuten profitierte er von einem Scheibenverlust der Düsseldorfer im eigenen Drittel, sodass er den Puck zur 1:0-Führung der Gäste über die Linie drücken konnte. Sein zweiter Treffer an diesem Abend war sogar ein sogenannter Shorthander, also ein Tor in eigener Unterzahl. Weil Fredrik Eriksson wegen Beinstellen auf die Strafbank musste, agierte Straubing Mitte des zweiten Drittels mit vier Spielern auf dem Eis. Andreas Eder bekam die Scheibe zentral vor dem Tor serviert und knallte sie per Direktabnahme an DEG-Goalie Hendrik Hane vorbei ins Gehäuse.

Zum Leidwesen des jüngeren Bruders: „Ich bin in erster Linie richtig sauer, dass wir verloren haben. Ich freue mich natürlich für den Andy, dass er zwei Tore geschossen hat, die hätte er aber auch gerne gegen eine andere Mannschaft machen können“, sagt Tobias Eder.

Mit dem Dreier bleiben die Straubing Tigers an den Schwenninger Wild Wings dran und liegen nach den ersten beiden Spielen der Nord-Süd-Verzahnung weiter auf Platz fünf der Süd-Gruppe. Die Tigers mussten gestern Abend gleich wieder ran. Das Ergebnis der Partie gegen die Krefeld Pinguine war zu Redaktionsschluss noch nicht beendet. Düsseldorf hingegen muss im Rennen und die Playoffs einen Rückschlag hinnehmen und rutscht aufgrund der Quotientenregel hinter die Kölner Haie, die am Donnerstagabend noch gegen Nürnberg spielten, zurück auf Platz sechs der Nord-Tabelle.

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