Josef Eham (18) aus Miesbach bleibt bei Red Bull Hockey Juniors

Josef Ehams Ziel bleibt die U20-WM

Auf eine Eiszeit von durchschnittlich 17 Minuten kam Josef Eham (M.) in 35 Saisonspielen mit den Red Bull Hockey Juniors in der Alps Hockey League. Dabei sammelte er 20 Scorer-Punkte.
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Auf eine Eiszeit von durchschnittlich 17 Minuten kam Josef Eham (M.) in 35 Saisonspielen mit den Red Bull Hockey Juniors in der Alps Hockey League. Dabei sammelte er 20 Scorer-Punkte.

Josef Eham aus Miesbach arbeitet bei den Red Bull Hockey Juniors weiter an dem Traum Eishockey-Profi. Der 18-Jährige hat sich die U20-WM als nächstes Ziel gesetzt.

Miesbach – Geht es nach ihm persönlich, hatte Josef Eham genug Pause. Nach dem Saisonende in der multinationalen Alps Hockey League (AHL) mit den Red Bull Hockey Juniors Ende März, befindet sich der Miesbacher bereits seit rund drei Wochen wieder im Sommertraining. „Wir machen viel Ausdauertraining derzeit“, berichtet der 18-Jährige. „Außerdem gehe ich viel Radfahren.“ Kräftezehrendes Off-Ice-Training also, um gerüstet zu sein für die kommende Saison 2021/22, die so wichtig werden wird für Eham.

Denn die Zielstellung für den jungen Kufencrack ist klar formuliert. „Ich möchte unbedingt bei der U20-Weltmeisterschaft dabei sein.“ Schon im vergangenen Jahr hatte sich Eham große Chancen auf einen Kaderplatz im Aufgebot von Bundestrainer Tobias Abstreiter ausgerechnet. Umso größer war dann die Enttäuschung, dass die Reise zum Eishockey-Großereignis im Dezember und Januar ausfiel. „Dieses Jahr soll es aber klappen“, stellt Eham klar. Dem Wunsch, nun in Kanada dabei zu sein und das deutsche Trikot überstreifen zu dürfen, ordnet er alles unter.

So auch die Zukunft im Verein. „Es ist wichtig, dass ich viel Eiszeit bekomme“, meint Eham. Deswegen war für ihn die Wahl klar. Trotz einiger Angebote aus Deutschland entschied er sich für ein weiteres Jahr in Salzburg bei den Red Bull Hockey Juniors. Die Entscheidung fiel dem Youngster letztlich leicht: „Ich habe hier in meinem ersten Jahr im Erwachsenenbereich eine viel größere Rolle eingenommen als gedacht.“

Kein Spiel coronabedingt ausgefallen

Die durchschnittliche Eiszeit für den Angreifer lag bei rund 17 Minuten. In 35 Partien kam der Miesbacher auf 20 Scorer-Punkte (zehn Tore, zehn Assists). „Dadurch konnte ich viel Erfahrung sammeln“, meint er. Sicher auch trotz einer von der Corona-Pandemie geprägten, schwierigen Saison. „Für uns war es eigentlich nicht so belastend“, resümiert der Miesbacher. Seine Teamkollegen und er konnten – ungeachtet vieler Unwägbarkeiten – bereits Ende September mit dem Eistraining beginnen. „Zudem ist bei uns kein einziges Spiel ausgefallen“, fügt Eham an.

In den Pre-Playoffs war dann aber nach einer 0:2-Niederlage im Best-of-three-Modus Ende März gegen die Sterzing Broncos jäh Schluss, und die Saisonpause begann bereits früh. Grund genug, um zeitig mit dem kräftezehrenden Off-Ice-Training zu beginnen. Denn das Ziel ist klar: die kommende U20-Weltmeisterschaft rund um den Jahreswechsel in Kanada. Bei dieser will Josef Eham dieses Mal unbedingt dabei sein.

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