Eishockey-nachlese

Vorfreude auf die Derby-Serie

Da schlägt’s ein: Tobias Brenninger (nicht im Bild) erzielt mit einem strammen Schuss das 3:2 im Freitagsspiel gegen Pegnitz.
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Da schlägt’s ein: Tobias Brenninger (nicht im Bild) erzielt mit einem strammen Schuss das 3:2 im Freitagsspiel gegen Pegnitz.

Mit einem traumhaften Wochenende haben sich die Dorfener Eispiraten doch noch für die Playoffs qualifiziert. Jetzt steigt die Vorfreude auf die Derbys gegen den EHC Waldkraiburg.

Dorfen – Der ESC Dorfen hat mit einem fulminanten Endspurt und zwei Siegen am Freitag zuhause gegen Pegnitz (6:2) und am Sonntag in Peißenberg (5:2) doch noch den Einzug in die Ko.-Runde geschafft. Damit rückten die Eispiraten zum fünften Mal in Folge ins Playoff-Viertelfinale der Bayernliga auf.

„Mein Team hat nach anfänglicher Nervosität vor allem im Schlussdrittel sein wahres Gesicht gezeigt“, lobte ESC-Trainer Heinz Feilmeier seine Eispiraten in der Pressekonferenz nach der zunächst zähen Partie gegen Pegnitz. Grippewelle und Verletzungen hatten den Kader einmal mehr ausgedünnt. Am Freitag fehlten Verteidiger Mark Lencyk, die Stürmer Florian Fischer und Matthias Selmair (alle verletzt) sowie mit Stürmer Florian Brenninger einer der Topscorer wegen Grippe. Ähnliche Probleme beklagte in einem sehr kurzem Statement Spielertrainer Florian Müller vom EVP, bei dem Routinier Markus Schwindl nur als Zuschauer angereist war.

In Peißenberg freute sich Feilmeier, dass sein Team 60 Minuten lang konzentriert und effektiv gespielt habe. Ein Sonderlob hielt er für seinen neuen Goalie Kevin Yeingst bereit, der in den letzten Wochen nach all den Torhüter-Personalproblemen Stabilität in die Abwehr gebracht hat und in Peißenberg seine Leistungen krönte.

TSV-Trainer Randy Neal meinte, dass sein Team, das beim 1:2 in Memmingen noch so groß aufgespielt hatte, im ersten Drittel „daneben stand. Wir haben im zweiten Drittel mächtig Gas gegeben, zwei Treffer erzielt, aber auch zwei verschenkt“. Im letzten Drittel habe man dann nicht mehr die Kraft aufgebracht, die sicher stehenden Dorfener noch in Gefahr zu bringen.

Auf den ersten Gegner im Viertelfinale (Modus „Best-of-Five“) am kommenden Freitag um 19.45 Uhr in Waldkraiburg angesprochen, verwies Feilmeier auf die starken Leistungen der Eispiraten im Vorjahr bei Derbys. Jedenfalls bedeuteten die anstehenden Partien sportliche Höhepunkte und darüber hinaus wirtschaftliche Aspekte durch hohe Zuschauerzahlen.

In Dorfen wird der Oberligist aus der Nachbarschaft am Sonntag um 18 Uhr in der Dr.-Rudolf-Halle vorstellig. Ein Kartenvorverkauf findet am Samstag von 14 bis 16.30 Uhr und am Sonntag ab 15 Uhr an der Stadionkasse statt. Die Jahreskarten haben Gültigkeit.

von georg brennauer

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