„Er hat meinen Sohn und meine Frau gerettet“

Eishockey-Torwart stirbt auf Party: Bester Freund enthüllt dramatische Details - „Er starb als Held“

Torhüter Matiss Kivlenieks aus Lettland steht bei im Gruppenspiel der 2021 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft gegen Kanada im Tor.
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Torhüter Matiss Kivlenieks aus Lettland steht im Gruppenspiel der 2021 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft gegen Kanada im Tor.

Eishockey-Torwart Matiss Kivlenieks starb auf einer Feier mit Mannschaftskameraden. Auf der Trauerfeier enthüllt ein Freund und Kollege nun dramatische Details.

Columbus - Es gibt neue dramatische Details rund um den Tod von NHL-Torwart Matiss Kivlenieks. Der 24-Jährige starb am 4. Juli bei einer Feier zum amerikanischen Nationalfeiertag. Allerdings sorgte nicht wie zunächst berichtet eine Kopfverletzung zum Tod des Eishockey-Spielers. Auf der Trauerfeier enthüllte sein Freund und Teamkollege bei den Columbus Blue Jackets Elvis Merzlikins nun neue dramatische Hintergründe.

Eishocky-Torwart Kivlenieks stirbt auf Party - Freund enthüllt dramatische Details

„Er hat meinen Sohn und meine Frau gerettet. Er hat mein Leben gerettet. Matiss starb als Held“. Diese emotionalen Worte sagte Kivlenieks bester Freund und Teamkollege Elvis Merzlikins nach RTL-Angaben auf der Trauerfeier. Beim Besuch der Party zum amerikanischen Nationalfeiertag war Merzlikin mit seiner schwangeren Frau anwesend. Unter Tränen enthüllte er nun, dass der zweite Name seines Sohnes Matiss sein wird.

Zunächst war berichtet worden, dass Kivlenieks an einer Kopfverletzung gestorben sei. Nach Angaben der Lokalpresse hatte es eine Fehlfunktion eines Feuerwerkskörpers gegeben. Der NHL-Torwart sei nach einem Sturz gestorben, als er aus einem Whirlpool flüchtete, ausrutschte und auf den Betonboden aufschlug.

Die Autopsie ergab allerdings, dass Kivlenieks an den Folgen eines Thorax-Traumas, also einer Verletzung des Brustkorbs starb. Nach Angaben der schweizer Zeitung Blick wurde er von dem Feuerwerkskörper mit Fehlfunktion getroffen und tödlich verletzt.

„Als es passierte, stand ich wenige Metern hinter ihm. Ich habe meine Frau in den Arm genommen. Er hat meinen Sohn und meine Frau gerettet. Er hat mein Leben gerettet“, sagte dazu nun Merzlikins nach RTL-Angaben.

In einem emotionalen Instagram-Post von Merzlikins wird zudem deutlich, dass er mit seinem besten Freund kurz vor dem Unglück noch Basketball in besagtem Pool gespielt hatte.

Kivlenieks stand noch im Mai bei der WM in Riga im Tor der lettischen Nationalmannschaft. (rjs) merkur.de und tz.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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