Andreas Eder startet in WM

Kampf um jede Minute

Mit den Teamkollegen Jubeln will Eishockey-Profi Andreas Eder (r.) in Lettland. Für den Miesbacher ist es die erste Weltmeisterschaft, er wird um jeden Einsatz kämpfen müssen.
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Mit den Teamkollegen Jubeln will Eishockey-Profi Andreas Eder (r.) in Lettland. Für den Miesbacher ist es die erste Weltmeisterschaft, er wird um jeden Einsatz kämpfen müssen.

Am heutigen Mittwoch startet Andy Eder mit der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft in die WM in Lettland. Dort kämpft der Miesbacher um jede Minute.

Miesbach/Riga – Die Saison geht für Andreas Eder in die Verlängerung. Der 25-jährige Miesbacher steht zum ersten Mal in seiner Karriere im WM-Kader der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. Das Turnier im lettischen Riga beginnt für die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm heute Nachmittag mit dem Spiel gegen Italien (15.15 Uhr, live auf SPORT1).

Die meisten Spieler aus Nordamerika, wie Superstar Leon Draisaitl, nehmen zwar nicht an der Weltmeisterschaft teil, weil die National Hockey League (NHL) gerade mit den Playoffs begonnen hat. Trotzdem ist der deutsche WM-Kader vor allem im Sturm tief besetzt. Insgesamt hat Bundestrainer Söderholm 27 Spieler mit nach Riga genommen. Einen Platz hat er freigelassen, um noch einen Spieler nachnominieren zu können. In jeder Partie dürfen 20 Feldspieler und zwei Torhüter im Line-up stehen. Andy Eder – in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) 2020/21 Topscorer der Straubing Tigers, für die er auch in der kommenden Saison aufs Eis geht – wird Spiel für Spiel um einen Platz im endgültigen Kader der Nationalmannschaft kämpfen müssen.

Die Vorrunden-Spiele

DEB – Italien (21. Mai, 15.15 Uhr); Norwegen – DEB (22. Mai, 11.15 Uhr), DEB – Kanada (24. Mai, 19.15 Uhr), Kasachstan – DEB (26. Mai, 15.15 Uhr), DEB – Finnland (29. Mai, 19.15 Uhr), USA – DEB (31. Mai, 15.15 Uhr), DEB – Lettland (1. Juni, 19.15 Uhr)

Für Deutschland ist wie in jedem Turnier die Qualifikation fürs Viertelfinale das Ziel. In der Gruppe mit Auftaktgegner Italien, Kanada, USA, Finnland, Lettland, Norwegen und Kasachstan muss die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) dafür vier Teams hinter sich lassen.

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