Böser Patzer im Video

Eishockey-WM: Italien verabschiedet sich mit diesem kuriosen Eigentor

Köln - Was für ein bitterer Tag für die italienische Nationalmannschaft. Mit einem kuriosen Eigentor verabschiedet sie sich von der Eishockey-WM und steigt in die Division B ab.

Italien gehört nun wahrlich nicht zu den Nationen, die man als erstes mit Eishockey in Verbindung bringt. Doch auch die Südeuropäer jagen gerne dem Puck hinterher und sind regelmäßig beim A-Turnier der Eishockey-Weltmeisterschaften mit dabei. Zuletzt wechselten sich Ab- und Aufstieg ab. 2016 ging es wieder einmal hoch, sodass Italien 2017 bei der WM in Köln antreten durfte. Das Gastspiel in der Top-Division ist allerdings schon wieder beendet. Nur einen Punkt holte Italien, kassierte gegen alle Teams Niederlagen (u.a. 1:4 gegen Deutschland) mit insgesamt 6:32 Toren. Den Schlusspunkt setzte beim 0:2 gegen Dänemark am Montag ein kurioses Eigentor.

Es laufen die letzten rund 80 Sekunden in der Partie, Italien liegt 0:1 zurück und hat den Goalie für einen zusätzlichen Stürmer vom Eis genommen. Das Team will einen Angriff aus der eigenen Zone aufbauen, Thomas Larkin spielt den Puck auf Alexander Egger. Der aber stolpert so unglücklich, dass er die Scheibe ins eigene Tor bugsiert und damit das entscheidende 0:2 erzielt, das die Niederlage zum Abstieg besiegelt. (alle Informationen rund um die Eishockey-WM 2017 finden Sie auf merkur.de).

Bemerkenswert: Da es im Eishockey offiziell keine Eigentore gibt, wurde das Tor Peter Regin gutgeschrieben, da er als letzter Däne an der Scheibe gewesen war. Regin aber hatte an dem Tor eigentlich gar keinen Anteil ...

Deutschland hingegen kann am Dienstagabend gegen Lettland den Einzug ins Viertelfinale schaffen. Merkur.de berichten im Live-Ticker. Die Deutschen stehen im Viertelfinale: So sehen Sie Deutschland gegen Kanada live im TV und im Live-Stream.

fw

Rubriklistenbild: © Screenshot HockeyWebCast auf Facebook

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Kommentare