Andreas Eder aus Miesbach wird zu seiner ersten WM-Teilnahme nominiert

Für Andy Eder wird ein Traum wahr

Einen Platz im WM-Kader hat Andreas Eder (l.) fest im Visier. Vor dem Turnier stehen noch zwei Testspiele gegen Belarus auf dem Programm.
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Ein Bullyspieler ist Andreas Eder (l.) laut Bundestrainer Toni Söderholm geworden.

Für den Miesbacher EIhockey-Profi Andreas Eder geht ein Traum in Erfüllung: Der 25-Jährige fährt zu seiner ersten Weltmeisterschaft.

Miesbach/Riga – Als Andreas Eder nach dem Ende einer für ihn persönlich sehr erfolgreichen Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zur Nationalmannschaft fuhr, hatte er ein großes Ziel vor Augen. „Ich hoffe, dass ich die Chance bekomme, auch international zu zeigen, was ich draufhabe“, sagte der 25-jährige Miesbacher, der in der DEL für die Straubing Tigers spielt. Dieses Ziel hat Eder nun erreicht. Er steht im 27-köpfigen Aufgebot für die Weltmeisterschaft in der lettischen Hauptstadt Riga, die vom 21. Mai bis 6. Juni stattfindet.

Es ist seine erste Teilnahme an der A-WM. In der Vorbereitung in Nürnberg hat sich Eder unter anderem gegen Tim Wohlgemuth durchgesetzt – einen der besten jungen deutschen Spieler, der in der kommenden Saison für die Adler Mannheim spielen wird. Einer von Eders großen Vorteilen: Er ist Center. Auf dieser Position hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft Bedarf. Die beiden besten deutschen Center – Leon Draisaitl und Dominik Kahun – sind noch in den Playoffs der US-amerikanischen National Hockey League (NHL) im Einsatz und für die WM keine Option. Mit Patrick Hager fällt ein weiterer Center verletzt aus. Das – und natürlich auch seine sehr gute Saison im Trikot der Straubing Tigers und seine Leistungen in der WM-Vorbereitung – eröffneten Eder die Chance auf einen Platz im endgültigen Kader. Und die hat er genutzt.

„Er ist zu einem starken Bullyspieler geworden“, sagt Bundestrainer Toni Söderholm über Eder. „Er hat eine gute Saison für die Straubing Tigers gespielt, aber er hat auch noch Verbesserungspotenzial. Wenn er noch zwei, drei Schritte drauflegt, ist vieles für ihn drin.“ Vielleicht kann Eder ja schon bei seiner ersten Weltmeisterschaft anfangen, diese Schritte zu gehen.

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