Eishockey

Showdown in Peiting: ECP empfängt die Eisbären Regensburg

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Sebastian Buchwieser

Am heutigen Freitag kan der ECP den Meisterrundensieg perfekt machen. Um 19.30 Uhr kommt es in der Peitinger Eishalle zum Showdown. Dann ist Regensburg zu Gast.

Peiting – Es ist soweit: Das letzte Meisterrundenwochenende der Oberliga-Saison 2018/19 steht an. Der EC Peiting hat vor den verbleibenden zwei Spieltagen die beste Ausgangsposition, steht mit 110 Punkten auf dem ersten Platz. Am heutigen Freitag können die Peitinger den Meisterrundensieg perfekt machen. Um 19.30 Uhr kommt es in der Peitinger Eishalle zum Showdown. Dann sind die zweitplatzierten Eisbären Regensburg zu Gast. Zudem wurden unter der Woche die Auszeichnungen für drei Peitinger bekannt.

Showdown in Peiting: ECP empfängt die Eisbären Regensburg

„Wir sind weit gekommen, aber noch nicht am Ende des Weges“, sagt ECP-Coach Sebastian Buchwieser. Ein Punkt aus den verbleibenden zwei Begegnungen fehlt den Peitingern noch. Dann wären sie nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen und hätten die beste Ausgangslage vor den Play-offs. Dass sie das ausgerechnet gegen den ärgsten Verfolger schaffen können, hätte man laut Buchwieser dramaturgisch nicht besser machen können. „Schöner geht es nicht“, sagt der Trainer über die anstehende Aufgabe. Im direkten Vergleich mit den Regensburgern führt der ECP diese Saison mit 2:1. Für Buchwieser kommt der Kracher am Saisonende „genau richtig“. Denn so sei es kein Larifari, sondern ein Vorgeschmack auf die Play-offs, erläutert er. Diese beginnen kommenden Freitag. Der ECP wird dann gegen einen Gewinner aus den Pre-Play-offs der Oberliga Nord antreten.

Das letzte Spiel in der Meisterrunde bestreitet die Buchwieser-Truppe am Sonntag in Selb (18 Uhr). Doch an diese Partie verloren die Peitinger unter der Woche noch keinen Gedanken. Der Fokus lag ganz auf dem Kracher gegen die Eisbären. Je nachdem, wie diese Partie ausgehe, werden gegen Selb die Eiszeiten der Spieler dann auch ein Stück weit anders verteilt werden, so Buchwieser.

Drei Auszeichnungen für Peitinger

Gegen Regensburg fordert er vor allem, die erste Reihe der Gäste in Schach zu halten. Dann habe man gute Voraussetzungen für einen Sieg geschaffen. Teil dieser ersten Reihe ist der Tscheche Nikola Gajovski. Mit 84 Punkten ist er der zweitbeste Scorer der Liga. Gajovski wurde zum „Spieler des Jahres“ in der Oberliga Süd gewählt. Diese Abstimmung wird jährlich von der Zeitschrift „Eishockey News“ unter den Trainern und Sportlichen Leitern der Oberligisten sowie den Zeitschrift-Mitarbeitern vor Ort abgehalten.

Auch drei Peitinger räumten bei der Wahl ab. Sebastian Buchwieser wurde zum „Trainer des Jahres“ gewählt. Florian Hechenrieder erhielt die meisten Stimmen bei der Wahl zum besten Torhüter und Bradley Miller in der Kategorie „Verteidiger des Jahres“. Ty Morris belegte Platz drei bei der Wahl zum „Spieler des Jahres“.

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„Natürlich freue ich mich“, sagt Buchwieser, der aber relativiert: „Das Trainerteam hat gewonnen.“ Seinen Co-Trainer Markus Keppeler möchte er nicht unerwähnt lassen. Außerdem sieht er seine Auszeichnung eher als Auszeichnung für die ganze Mannschaft: „Ohne ein gutes Team wird man auch nicht zum besten Trainer gewählt.“

von Phillip Plesch

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Quelle: Merkur.de

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