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Transfer-Poker beim FC Bayern: Lewandowski-Vertrauter beklagt „viel Hass und ernsthafte Drohungen“

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Von: Patrick Mayer

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Der Transfer-Theater zwischen dem FC Barcelona und dem FC Bayern um Robert Lewandowski geht in die entscheidende Phase. Ein Vertrauter gewährt Einblicke, die es in sich haben.

München - Das Transfer-Ringen um Robert Lewandowski steht offenbar vor der finalen Episode. Der FC Barcelona hat ein Angebot an den FC Bayern für den 33-jährigen Superstürmer bestätigt. Wie verschiedene Medien berichten, fixierten die Katalanen eine mögliche Ablöse auf 40 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro Bonuszahlungen. Ob die Münchner schwach werden?

Robert Lewandowski: FC Barcelona buhlt um Torjäger des FC Bayern

„Wir haben ein Angebot für Lewandowski gemacht. Die Bayern werden es bewerten. Wir warten auf eine Antwort“, erklärte Barca-Präsident Joan Laporta laut Marca bei der Vorstellung von Verteidiger Andreas Christensen, der ablösefrei vom FC Chelsea in La Liga wechselt. Der 60-jährige Katalane dankte dem polnischen Nationalspieler zudem dafür, dass sich dieser in der Debatte um einen möglichen Wechsel so klar positioniert hat.

Kein Spieler ist größer als der Klub, aber kein Klub ist größer als ein Mensch.

Tomek Zawiślak, Vertrauter von Robert Lewandowski

Einblicke, wie es hinter den Kulissen zugeht, hat nun ein Vertrauter des Superstars der Bundesliga gewährt: Kumpel Tomek Zawiślak, der Management-Chef von Lewandowskis polnischem Team. „Ich weiß nicht, woher die Gerüchte über einen Streik kommen. So einen Gedanken gab es nie“, sagte Zawiślak der Bild zu Gerüchten, der Angreifer könne dem Trainingsauftakt fern bleiben, um so Druck aufzubauen.

Im Fokus: Robert Lewandowski, Torjäger des FC Bayern.
Im Fokus: Robert Lewandowski, Torjäger des FC Bayern. © IMAGO / Just Pictures

Robert Lewandowski: „Viel Hass und ernsthafte Drohungen“ gegen Stürmer des FC Bayern?

Wegen der Berichterstattung zu seinem Wechselwunsch habe Lewandowski „online viel Hass und ernsthafte Drohungen“ abbekommen. Zawiślak monierte „verschiedene Falschmeldungen, die verbreitet wurden, um ihm zu schaden und Abneigung gegen ihn aufzubauen“.

Damit nicht genug. Zawiślak, machte dem FC Bayern unverhohlen Vorwürfe. „Als Klub mit den Emotionen zu spielen, ist Teil des Fußballs. Aber in diesen Tagen ist es notwendig, sehr vorsichtig zu sein und gewisse Grenzen nicht zu überschreiten“, meinte er im Gespräch mit der Bild. Es stimme zwar, dass „kein Spieler größer als der Klub ist, aber kein Klub ist größer als ein Mensch.“

Robert Lewandowski: FC Bayern lehnt einen Transfer bislang ab

Bisher blieben die Bosse des deutschen Rekordmeisters hart und schoben einem möglichen Wechsel einen Riegel vor. Daran änderte auch der Transfer von Stürmer Sadio Mané nichts. Ruhe wird wohl erst einkehren, wenn klar ist, wo Lewandowski künftig sein Geld verdient - an der Säbener Straße in München oder an der spanischen Mittelmeerküste in Katalonien. (pm)

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