Bayern-Frauen ohne Sieben in Montpellier

Günther Wörle muss ohne eine Reihe seiner besten Spielerinnen auskommen
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Günther Wörle muss ohne eine Reihe seiner besten Spielerinnen auskommen

München - Mit großen Personalsorgen treten die FC-Bayern-Frauen München im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League in Südfrankreich an. Dennoch glaubt Trainer Wörle an sein Team.

Trainer Günther Wörle muss an diesem Mittwoch (18.00 Uhr) beim französischen Vizemeister HSC Montpellier gleich auf sieben Spielerinnen verzichten. Dennoch glaubt Wöhrle, dass sich seine Mannschaft eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 11. November in Aschheim schaffen kann. “Unser Ziel lautet: Auswärts punkten und ein Auswärtstor erzielen“, sagte der Bayern-Coach.

Die zuletzt beim 6:2-Bundesligasieg gegen Saarbrücken fehlenden fehlenden Mandy Islacker und Sandra de Pol sowie Torjägerin Nina Aigner sind wieder im Kader. Wörle hat damit wieder mehr Möglichkeiten für ein variables Spiel. Fehlen werden aber neben Innenverteidigerin Corinna Paukner und den Kreuzband-Patientinnen Viki Schnaderbeck und Ivana Rudelic auch die Nationalspielerinnen Sylvie Banecki, Melanie Behringer, Isabell Bachor und Ulrike Schmetz.

Die Frauen des HSC Montpellier gewannen in der vergangenen Saison unerwartet den französischen Pokal, wobei sie im Halbfinale Meister Olympique Lyonnais besiegten. Mit einem 0:0 und 3:1 gegen Standard Lüttich hatten die Französinnen das Achtelfinale in der in dieser Saison erstmals ausgespielten “Königsklasse“ erreicht. In der aktuellen Saison liegt Marseille nach dem fünften Spieltag in der französischen Meisterschaft ungeschlagen auf Platz drei.

Viel Gefahr geht vom Angriff aus: Eloide Ramos und Marie-Laure Delie erzielten in der abgelaufenen Saison 36 der 63 Tore. Unterstützt werden sie von der routinierten 112-fachen Ex- Nationalspielerin Hoda Lattaf. Mit Torhüterin Celine Deville, sowie den Verteidigerinnen Delphine Blanc, Ludivine Diguelman und Sabrina Viguier stellt HSC vier aktuelle französische Nationalspielerinnen, die im Kader der EM standen. “Montpellier verfügt über mehrere torgefährliche Spielerinnen. Zu ihren Stärken gehören ein gutes Kurzpassspiel sowie routinierte Kräfte in der Abwehr“, sagte Wörle. 

dpa

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