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Rummenigge: Sonst sind die Stehplätze in Gefahr

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Karl-Heinz Rummenigge sieht bei einem Scheitern des Sicherheitskonzepts die Stehplätze in Gefahr. © sampics

München - Karl-Heinz Rummenigge sieht bei einem Scheitern des Sicherheitskonzept die Stehplatzränge in Bundesligastadien in Gefahr. Er glaubt, dass die dann Politik durchgreifen wird.

Der designierte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig hat in der Diskussion um das Sicherheitskonzept für den deutschen Fußball Fehler eingeräumt. „Wir haben es versäumt, vielleicht alle mitzunehmen“, sagte er am Mittwoch im ZDF-„Morgenmagazin“ mit Blick auf den Widerstand der Fans gegen das Konzept. Ein Problem dabei sei die Heterogenität der Anhänger gewesen. „Diese bunte Vielfalt, die wir ja ausdrücklich wollen in den Stadien, erschwert natürlich auch die Kommunikation“, sagte er. Dennoch sei der Eindruck, die Deutsche Fußball Liga (DFL) habe ein Konzept auf den Weg gebracht, ohne mit den Fans zu reden, falsch.

Die 36 deutschen Profi-Clubs stimmen am (heutigen) Mittwoch über das umstrittene Konzept ab. „Es ist ein sehr bedeutsamer Tag heute, weil wir die richtigen Signale senden müssen“, sagte Rettig. Die ablehnende Haltung der Fans und einiger Vereine gegenüber dem DFL-Papier verstehe er nicht. „Viele dieser Punkte sind eine echte Verbesserung für die Fans und auch für alle, die im Stadion Verantwortung tragen“, betonte er. Ein Scheitern des Konzeptes sei eine verpasste Chance. „Ich bin überzeugt, dass wir das heute hinkriegen werden mit einer Mehrheit“, so Rettig.

Darauf hofft auch Karl-Heinz Rummenige: "Wenn wir kein Ergebnis erzielen, wird die Politik uns ein Ergebnis präsentieren. Und das wird uns nicht schmecken", warnt der Bayern-Boss in der Bild. "Das kann dazu führen, dass wir dann eben keine Stehplätze mehr in der Zukunft haben. Dass wir Personen-Kontrollen haben. Dass wir personifizierte Eintrittskarten haben", so Rummenigge weiter.

Exklusiv: Mit Karl-Heinz Rummenigge in der Erlebniswelt

dpa/tz

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