E-Löwe Beister vergrößert FCB-Sorgen

FC Bayern II: Endlos-Heimserie reißt - Meister trudelt in Abstiegszone

Kann derzeit nicht zufrieden sein: Bayern-Amateure-Coach Holger Seitz.
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Kann derzeit nicht zufrieden sein: Bayern-Amateure-Coach Holger Seitz.

Der FC Bayern II verliert das dritte Spiel in Folge. Gegen Ingolstadt reißt die schier endlose Heimserie des amtierenden Meisters. Der auf Platz 16 stürzt.

VON MATTHIAS HORNER

München – Dritte Niederlage in Folge. Die kleinen Bayern, die in der Vorsaison als Aufsteiger noch die Drittliga-Meisterschaft verbuchten, nähern sich in dieser Spielzeit allmählich der Abstiegszone. Trotz Führung unterlag der FC Bayern II gestern Abend im Grünwalder Stadion dem FC Ingolstadt mit 1:3 (1:1). 

„Zu viele Ungenauigkeiten“ bemängelte Abwehr-Routinier Nicolas Feldhahn nach dem Abpfiff, „dadurch sind wir nie richtig in unser Spiel gekommen.“ Bis auf Platz 16 rutschten die „Bayern-Amateure“ damit ab, nur noch zwei Zähler vor den Abstiegsplätzen. Zudem verloren die Münchner damit zum ersten Mal seit dem 14. Dezember 2019 (1:3 gegen Kaiserslautern) nach 13 Partien mal wieder ein Heimspiel.

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Nachdem sich Fiete Arp in der ersten Spielminute bereits eine Gelbe Karte eingehandelt und damit die Schärfe der Münchner dokumentiert hatte, gingen die „Bayern-Amateure“ nur wenig später tatsächlich früh in Front: Timo Kern, der noch im ersten Abschnitt verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste (33.), köpfte eine Flanke Josip Stanisics von der rechten Seite zum 1:0 ein (3.). Die Ingolstädter aber antworteten, indem sie dieses Stilmittel einfach dreist kopierten. Caniggia Elva köpfte ebenfalls eine Flanke von rechts zum Ausgleich ein (31.).

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Auch nach dem Wiederanpfiff blieb die Begegnung hitzig, schon nach einer Stunde hatte Schiedsrichter Steven Greif sechs Gelbe Karten verteilt, am Ende waren es sieben. Besser zu bekommen schien diese harte Gangart den Gästen, die zunächst noch durch Filip Bilbija, der aus etwa vier Metern am aufmerksamen Bayern-Schlussmann Ron-Thorben Hoffmann scheiterte (63.), die beste Torchance des zweiten Durchgangs vergaben. 

Sein Teamkollege Dennis Eckert Ayensa zeigte ihm, wie das funktioniert: Wieder hatte Heinloth geflankt, Eckert Ayensa köpfte zum 1:2 ein (73.). In der Nachspielzeit erhöhte schließlich noch der kurz zuvor eingewechselte Ex-Löwe Maximilian Beister zum Endstand (93.). Die Münchner Offensivbemühungen verfingen regelmäßig im engen Abwehrverbund der Gäste. Am Samstag gastieren die Bayern in Rostock.

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