FCB-Youngster

Bayern-Juwel Musiala enthüllt kuriose Geschichte: Sie zeigt gnadenlos, wie jung er noch ist

Jamal Musiala vom FC Bayern München steht im Spiel gegen RB Leipzig auf dem Platz.
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Jamal Musiala will in der Spielzeit nach seinem Durchbruch bei den Bayern an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen.

Jamal Musiala gilt als der Hoffnungsträger des deutschen Fußballs und beim FC Bayern. In einem Interview spricht der 18-Jährige nun über seinen Werdegang.

München – In der vergangenen Saison gelang Jamal Musiala* der Durchbruch beim FC Bayern München*. Der damals 17-Jährige wurde zum festen Bestandteil des Teams unter Trainer Hansi Flick und steuerte sechs Tore für den Gewinn der Meisterschaft bei. Auch unter Julian Nagelsmann kommt der offensive Mittelfeldspieler auf seine Einsatzzeiten und das trotz der massiven Konkurrenz auf Musialas angestammten Positionen.

FC Bayern: Ein Spieler begeisterte Musiala besonders - „Passtechnick war einfach fantastisch“

Im Interview mit der BBC spricht der 18-Jährige nun über seinen Status beim deutschen Rekordmeister und wie es sich anfühlt, täglich mit den besten Fußballern Europas zu trainieren. „Es fühlt sich sehr comfortable an. Am Anfang war ich nervös und wenn man sich die Starspieler anschaut, ja, man sieht Robert Lewandowski täglich, das ist nicht normal“, so Musiala mit Bezug auf seine Trainingsanfänge in München. „Aber nach einer Weile hat es angefangen, sich normal anzufühlen und ich kann sagen, dass sie jetzt sowas wie meine Freunde sind“, ergänzt der DFB-Youngster.

Neben Goalgetter Lewandowski hatte jedoch vor allem ein Bayern-Profi* Musiala beeindruckt, als er zum ersten Mal mit der Profi-Mannschaft trainieren durfte „Thiago“, antwortet Musiala auf die Frage, welcher Spieler ihm am meisten ins Auge stach und führt dann weiter aus: „Seine Passtechnik war einfach fantastisch anzusehen. Aber es sind viele Spieler. Lewandowski, mit seiner Abschlussstärke oder auch Joshua Kimmichs Technik. Es ist alles erstklassig.“

Musiala über seine Entscheidung für Deutschland - „Schaue nicht zurück“

Mit der BBC spricht Musiala auch über die zurückliegende Entscheidung, über die Wahl der Nationalmannschaft. Musiala wurde in Stuttgart geboren, seine Mutter ist Deutsche und sein Vater Brite mit nigerianischen Wurzeln. Der Mittelfeldspieler wurde bei Chelsea ausgebildet und durchlief zunächst mehrere U-Nationalteams in England. „Am Ende des Tages dachte ich daran, was das Beste für mich wäre und wo ich mich am wohlsten fühlen würde“, erklärt der 18-Jährige. „Ich habe mich für Deutschland entschieden und schaue nicht zurück.“

„Es fühlt sich an, als hätte ich die richtige Entscheidung getroffen“, führt Musiala weiter aus, auch wenn er bei England-Spielen weiterhin mitfiebert. „Ich habe immer noch Liebe für England, meine Jungs spielen da - wie Jude Bellingham. Ich wünsche Jude immer nur das Beste und wenn England gut spielt, bin ich glücklich.“ Mit BVB-Youngster Bellingham verbindet Musiala eine besondere Beziehung.

FC Bayern: Musiala pflegt „kleine Rivalität“ mit „gutem Freund“ Bellingham in der Bundesliga

„Wir waren schon immer gute Freunde“, so Musiala über Bellingham, mit dem er sich bei der englischen U-Nationalmannschaft immer ein Zimmer geteilt habe. „Es ist verrückt, wenn man darüber nachdenkt, wie weit wir gekommen sind und er sich so gut macht, in der Champions League trifft und bei der EM spielt.“ Der Bayern-Youngster spricht von einer „kleinen Rivalität“ mit Bellingham, die sie gerne auf dem Platz austragen. Die nächste Gelegenheit dafür wird es in der Bundesliga am 4. Dezember geben.

Musiala überrascht mit Geständnis: „Meine Mum fährt mich immer noch zum Training“

Dass Musiala trotz Bundesliga-Rivalitäten, Champions League und Nationalmannschaft erst 18 Jahre alt ist, wird auch aus einer anderen Geschichte deutlich, die der Youngster im Interview erzählt. „Meine Mum fährt mich immer noch zum Training und holt mich dann wieder ab. Es ist entspannt, aber ich arbeite an meinem Führerschein. In den nächsten paar Wochen sollte ich ihn haben.“

Jamal Musiala und der FC Bayern* treffen am Sonntag in der Bundesliga auf Bayer Leverkusen*, die punktgleich mit Bayern auf dem zweiten Tabellenrang stehen. In der kommenden Woche treffen die Münchner dann in der Champions League auf Benfica Lissabon. Abseits der Begegnungen tüfteln die Vereinsbosse am Kader der Zukunft: Es gibt offenbar bereits Verhandlungen mit Shootingstar Karim Adeyemi* von RB Salzburg. (fd) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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