Vorbereitung auf Partie gegen Gladbach

FC Bayern muss ins Quarantäne-Hotel: Für Müller und Süle gibt es ein besonderes Schmankerl

Die Bayern-Stars Thomas Müller (l.) und Niklas Süle.
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Die Bayern-Stars Thomas Müller (l.) und Niklas Süle.

Der FC Bayern München muss in Quarantäne - wie alle anderen Bundesligisten. Die Vorbereitung auf die Schlussphase der Saison läuft anders ab als gewohnt.

München - Die Bundesliga-Mannschaften starten am 3. Mai in die Zwei-Stufen-Quarantäne. Zur Erinnerung: Das DFL-Präsidium hatte im April die zweistufigen Quarantäne-Maßnahmen für die letzten drei Spieltage beschlossen.

Für die Bayern-Stars bedeutet das, dass sie sich ab diesem Montag ausschließlich im häuslichen Umfeld oder auf dem Trainingsgelände beziehungsweise im Stadion aufhalten dürfen. So sollen Kontakte und das Risiko einer Corona-Infektion minimiert werden. Die Münchner starten die Vorbereitung auf das Spiel gegen Mönchengladbach am Samstag (18.30 Uhr, Sky) mit einer sogenannten Quasi-Quarantäne.

Beliebter Treff für Bundesligisten: das Achental-Resort in Grassau.

Mit einem Sieg gegen die Gladbacher könnte der FCB* seine 31. Meisterschaft vorzeitig perfekt machen – und sich anschließend als frischgebackener Meister ins zehntägige Quarantäne-Trainingslager begeben. Bei diesem Titel wird es nach dem Aus in der Champions League auch bleiben. Statt den Münchnern kämpfen Manchester City und PSG um den Einzug ins Finale.

Vom 12. bis 22. Mai residieren die Bayern im Achental-Resort in Grassau im Chiemgau. Die Quarantäne-Trainingslager aller 36 Profi-Klubs dienen laut DFL* dazu, „die Durchführung des Spielbetriebs - insbesondere unter Berücksichtigung des Termindrucks aufgrund der auf die Saison folgenden Europameisterschaft – zusätzlich abzusichern“.

Spieler, Trainer und Betreuer dürfen nur untereinander Kontakt haben

Die Vereine haben dabei sicherzustellen, dass Spieler, Trainerteam sowie Betreuerstab im genannten Zeitraum nur untereinander Kontakt haben. Ganz neu ist das für die Bayern nicht. Bereits vergangene Saison musste die Mannschaft eine Woche lang ins Isolations-Trainingslager, bevor der Spielbetrieb nach der Corona-Unterbrechung wieder aufgenommen wurde. Das Achental bietet den Münchnern dafür nun eine traumhafte Alpen-Kulisse, es besitzt auch einen hauseigenen Golfplatz, wo die Golfer um Thomas Müller* und Niklas Süle* trotz Quarantäne-Strapazen auf ihre Kosten kommen dürften.

Auch Zweitligist Greuther Fürth hätte sein Quarantäne-Trainingslager gerne dort veranstaltet. Doch der Rekordmeister erhielt vom Hotel den Zuschlag, obwohl die Franken zuerst angefragt hatten. Das stieß den Fürther Verantwortlichen freilich sauer auf, zwischen beiden Vereinen gibt es aber keinen Streit, wie Geschäftsführer Rachid Azzouzi der Bild sagte: „Ich habe mit Hasan Salihamidzic gesprochen und wir sind absolut fein. Bayern hat nicht gewusst, dass wir die Ersten waren.“ *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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