Als gäbe es kein Corona

Abstand? Maske? Fehlanzeige, UEFA! - Bilder aus Budapest machen fassungslos - „Verheerendes Zeichen“

Alles sicher in Budapest? Von wegen! Wie ungarische Medien berichteten und auch live im TV zu sehen war, hielten die Fans beider Lager den Sicherheitsabstand nur selten ein.

  • Der FC Bayern München siegte im UEFA-Supercup in Budapest mit 2:1 gegen Sevilla.
  • Wie ungarische Medien berichteten und auch live im TV zu sehen war, hielten die Fans beider Lager den Sicherheitsabstand nur selten ein.
  • Der Vostandsvorsitzende des Weltärztebundes spricht von einem „verheerenden Zeichen“.

Alles sicher in Budapest! So lautete das Versprechen der UEFA vor dem Supercup im Risikogebiet. Nach Schlusspfiff steht fest: Von wegen! Wie ungarische Medien berichteten und auch live im TV zu sehen war, hielten die Fans beider Lager den Sicherheitsabstand nur selten ein.

Vor den Eingängen in die Puskas Arena und auch auf der Tribüne standen viele der laut ungarischen Verband 15 500 Fans im Stadion dicht an dicht, viele davon sogar ganz ohne Mund-Nasen-Schutz.

Die Fans in Budapest hielten sich nicht an den Corona-Abstand und trugen teilweise keine Masken.

FC Bayern beim Supercup in Budapest: „Fußball scheint Narrenfreiheit zu genießen“

Ein Unding, dieser Meinung ist auch der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery. „Der Fußball scheint offenbar Narrenfreiheit zu genießen. Das ist kontraproduktiv und ein falsches Signal“, sagte er der Passauer Neuen Presse.

Und weiter: „Wenn die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr ihre Ferien im Ausland verbringen können, aber Bosse und Spieler des FC Bayern in Hochrisikogebiete fliegen, ist das ein verheerendes Zeichen.“ lop

Rubriklistenbild: © Screenshot Sky

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