Konkretes Angebot

David Alaba: Doch nicht Real Madrid? FCB-Star hat sich wohl mit anderem Vereinsboss getroffen

David Alaba jubelt nach dem Spiel
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David Alaba soll sich angeblich mit den Bossen von PSG getroffen haben.

David Alaba und der FC Bayern gehen am Saisonende getrennte Wege. Doch wohin zieht es den Österreicher? Real Madrid galt als Ziel Nummer eins, doch jetzt könnte PSG dazwischen grätschen.

München/Paris - David Alaba wird den FC Bayern am Saisonende ablösefrei verlassen. Der Österreicher verlängert seinen Vertrag beim Bundesliga-Giganten nicht. Diese Entscheidung gab der 28-Jährige vor einer Woche bekannt.

Heißt also: Alaba kann sich seinen zukünftigen Arbeitgeber aussuchen und hat nun die Qual der Wahl. „Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien“, grübelte einst Ex-Nationalspieler Andy Möller. David Alaba wird wohl eine Entscheidung zwischen Paris oder Madrid fällen und sollte sich bei der geografischen Zuordnung besser nicht verirren.

Bislang galten die Königlichen aus Spanien in der Favoritenrolle um eine Verpflichtung des flexiblen Defensiv-Allrounders. Doch jetzt scheint der Scheich-Klub aus der französischen Modemetropole Ernst zu machen.

David Alaba verlässt FC Bayern - PSG mit konkretem Angebot

PSG soll Alaba bereits ein konkretes Angebot unterbreitet haben, wie Sky berichtet. Zudem habe es ein Gespräch zwischen Alaba und Klub-Boss Nasser Al-Khelaifi gegeben. Al-Khelaifi hat sich schon länger als Befürworter eines Alaba-Wechsels nach Paris positioniert, schon im vergangenen Sommer soll man sich über die Vertragssituation von Alaba mit großem Interesse erkundigt haben.

Der französische Topklub, der zuletzt in der Champions League über den FC Barcelona hinweggefegt war, muss sich in Zeiten von härteren Regeln in Sachen Financial-Fairplay auf dem Transfermarkt zurückhalten. Ablösesummen im dreistelligen Millionenbereich wie vor ein paar Jahren für die Superstars Neymar und Kylian Mbappe sind während der Corona-Pandemie auch für PSG nicht mehr drin. Da kommt ein Topmann wie Alaba zum Nulltarif gerade Recht.

Real Madrid oder PSG? Alaba hat mit einer Aktion überzeugt

Und PSG hat viele Argumente auf seiner Seite. In Paris könnte sich Alaba endlich den Traum vom Platz im zentralen Mittelfeld erfüllen. Bei Real Madrid dominieren auf dieser Position die Platzhirsche Casemiro und Toni Kroos, der zuletzt auf einen Alaba-Wechsel angesprochen von einem Problem berichtete. In der spanischen Liga sollen in den kommenden Jahren zudem sukzessive die Gehälter heruntergeschraubt werden, das dürfte nicht im Sinne der Alaba-Seite sein.

Beim direkten Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern und PSG im Champions-League-Finale hat Alaba richtig Eindruck hinterlassen. Nach einer starken Leistung tröstete er die unterlegenen Spieler noch auf dem Platz und nahm Neymar in den Arm. Diese Aktion hat man in Paris nicht vergessen. Noch hat Alaba aber keine Entscheidung gefällt. Laut mehreren Medienberichten priorisiert er noch immer einen Wechsel in die Primera Division. (ck)

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