Von Euphorie nichts mehr übrig

Bayern-Liebling Ribéry erlebt sehr schwere Tage in Italien - Fotos sprechen Bände

Einst beim FC Bayern, jetzt in Salerno: Franck Ribéry.
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Einst beim FC Bayern, jetzt in Salerno: Franck Ribéry.

Franck Ribéry wurde beim FC Bayern einst gefeiert. Jetzt macht der frühere Bundesliga-Star mit seinem neuen Klub US Salernitana eine sehr schwierige Erfahrung. Es ist nicht die einzige Umstellung.

München/Salerno - Er war beim FC Bayern München der gefeierte Held. Er war beim Bundesliga-Giganten der Publikumsliebling. Und er war in eben jener Bundesliga nicht bei jedem Gegner wegen vereinzelter unsportlicher Aktionen unumstritten. Die Rede ist von Franck Ribéry, dem Franzosen, der zwölf Jahre lang (2007 bis 2019) für den deutschen Rekordmeister spielte.

Franck Ribéry: Vom FC Bayern in die Serie A nach Italien

Neunmal holte er mit dem FC Bayern in dieser Zeit die deutsche Meisterschaft, einmal gewannen sie gemeinsam die Champions League (2013). Hinzu kamen im selben Jahr die Auszeichnung zu Europas Fußballer des Jahres sowie sechs DFB-Pokal-Siege mit den Münchnern. Eine bemerkenswerte Bilanz. Und ein Schweif in der Vergangenheit. Gegenwärtig erlebt Ribéry, mittlerweile 38 Jahre alt, vielleicht mit die schwierigste Zeit seiner Karriere.

Im Video: Transfer zum Aufsteiger - Franck Ribéry unterschreibt bei Salernitana

Ein Rückblick: Im vergangenen Sommer wollte der dribblestarke Außenangreifer einfach nicht aufhören. Er hatte nach seiner Zeit beim AC Florenz (2019 bis 2021) noch nicht genug. Obwohl er bei „La Viola“ keinen neuen Vertrag erhalten hatte. Dennoch hatte es ihm die Serie A angetan, schließlich lieben die Tifosi Spieler im gehobenen Fußballer-Alter.

Es sei an Andrea Pirlo erinnert, der seine Karriere just im Alter von 38 Jahren beendet hatte. Oder natürlich an Torhüter Gianluigi Buffon, der, mittlerweile 43 (!), für seinen Jugendklub Parma Calcio in der Serie B zwischen den Pfosten steht.

FC Bayern München: Ex-Spieler Franck Ribéry hat in der Serie A Sorgen

Also schloss sich Ribéry Anfang September Serie-A-Aufsteiger US Salernitana an - am Rande der Amalfi-Küste euphorisch empfangen. Seine Bilanz seither: ernüchternd. Mindestens. In den fünf Spielen, in denen er bis zum neunten Spieltag mitwirkte, schlugen nur ein Sieg und insgesamt vier Punkte zu Buche. Schon die ersten beiden Saison-Spiele in Italiens höchster Klasse hatte Salerno verloren. Machte, Stand 25. Oktober, in Summe Platz 20. US Salernitana war damit Tabellenletzter der Serie A.

Geknickt: Ex-Bayer Franck Ribéry nach Rückschlägen mit Salerno.

Mittendrin: Franck Ribéry, der in seinem zweiten Stammelf-Einsatz für Salerno die Kapitänsbinde der Süditaliener trug. Der ehemalige französische Nationalspieler bereitete ein Tor vor. Es war sein erster Assist für Salerno, und dennoch ging das Heimspiel gegen den FC Empoli 2:4 verloren. Gerade mal 11.100 Zuschauer waren im altehrwürdigen Stadio Arechi dabei. Die Euphorie über die Ankunft des vermeintlichen Heilsbringers ist schnell verflogen.

FC Bayern München: Franck Ribéry spielt in der Serie A gegen den Abstieg

Das letzte Posting auf dem Instagram-Kanal des Fußball-Stars stammt (Stand 25. Oktober) so auch vom 3. Oktober. Salernitana hatte tags zuvor mit einem 1:0 gegen Genua CFC den bis dato einzigen Saisonsieg gefeiert. In der Nachspielzeit hatte sich der unermüdliche Routinier Ribéry noch eine Gelbe Karte abgeholt. Jüngste Fotos zeigen aber einen enttäuschten und geknickten Ex-Bayern. Die neue Erfahrung macht ihm offenbar zu schaffen. Sein Vertrag an der Mittelmeerküste datiert bis Sommer 2022. Womöglich beschließt dann ein Abstieg seine große Karriere. (pm)

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