Wer wird Heynckes-Nachfolger?

Zwei neue Namen in Bayerns Trainerdiskussion - Hoeneß bleibt stur

+
Uli Hoeneß (r.) würde seinen Freund Jupp Heynckes (l.) gerne noch länger auf der Bayern-Trainerbank haben.

Während Jupp Heynckes nicht gerade begeistert war von Uli Hoeneß‘ Vorstoß auf der Jahreshauptversammlung, hofft der Präsident weiter darauf, dass der Triple-Trainer noch eine Saison dranhängt. Derweil tauchen zwei neue Namen in der Nachfolger-Diskussion auf.

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie wichtig Jupp Heynckes für den FC Bayern ist, dann wurde er spätestens am Dienstagabend geliefert. Im Gegensatz zum Hinspiel in Paris trat die Mannschaft des FC Bayern im Rückspiel vor eigenem Publikum gegen PSG völlig anders auf, selbstbewusst, diszipliniert, willensstark, einsatzbereit - und mit einer taktischen Ausrichtung, die es den Superstars Neymar, Mbappé und Co. schwer machte, ihr überragendes Offensivspiel auf den Platz zu bekommen.

Hoeneß hofft weiter auf noch längere Amtszeit von Jupp Heynckes

Während der Rekordmeister unter Carlo Ancelotti beim 0:3 in der französischen Hauptstadt scheinbar planlos von einer Verlegenheit in die nächste stolperte, zeigte das 3:1 im Rückspiel, dass mit dem FC Bayern auch international noch zu rechnen ist - ein Verdienst des 72-jährigen Triple-Trainers.

Nicht nur Bayern-Präsident Uli Hoeneß wünscht sich nichts sehnlicher, als dass Heynckes das ursprünglich bis Sommer 2018 vereinbarte Interims-Amt noch länger behält. Bereits auf der Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters im November war Hoeneß vorgeprescht und hatte in Aussicht gestellt, Heynckes könnte noch eine weitere Saison dranhängen - eine Initiative, die Heynckes selbst auf dem falschen Fuß erwischte und die er sichtlich pikiert kommentierte.

Doch wenn Uli Hoeneß sich etwas in den Kopf gesetzt hat, lässt er sich nicht so leicht davon abbringen. Wie der kicker unter Berufung auf „gut informierte Kreise“ berichtet, hofft der Bayern-Boss „weiter auf den Fortbestand der aktuellen Zwischenlösung bis 2019 und auf ein erfolgreiches Gespräch in der Winterpause mit Heynckes“. Die beiden anderen prominenten Entscheider des FC Bayern, der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic, gehen hingegen davon aus - und verkündeten dies jüngst auch öffentlich - dass man zum 1. Juli 2018 einen neuen Coach an der Säbener Straße präsentieren wird.

Die FC-Bayern-Dienstwagen 2017/18: Ein Star erstaunlich PS-bescheiden - ein anderer fährt Hybrid

Die Bayern-Stars bei der Übergabe der neuen Dienstwagen.
Die Bayern-Stars bei der Übergabe der neuen Dienstwagen. © AFP
Hier freuen sie sich schon auf die neuen Audis.
Hier freuen sie sich schon auf die neuen Audis. © AFP
Jupp Heynckes und die Fans.
Natürlich waren auch viele FCB-Fans vor Ort. © AFP
Jupp Heynckes und die Fans.
Jupp Heynckes und die Fans. © AFP
Noch ein kleines Selfie...
Noch ein kleines Selfie... © AFP
... bevor es endlich zu den Autos geht.
... bevor es endlich zu den Autos geht. © AFP
Der FC Bayern hat seine neuen Dienstwagen für die Saison 2017/18 zur Verfügung gestellt bekommen. Wer fährt welchen? Klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke. Anmerkung: Die Fotos zeigen nicht die tatsächlichen Farben, die sich die Bayern-Stars ausgesucht haben, aber die richtigen Modelle. In einigen Fällen handelt es sich um ähnliche Modelle aus der selben Serie. © AFP
Rafinha.
Rafinha. © dpa
Rafinha: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Rafinha: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Arjen Robben.
Arjen Robben. © dpa
Arjen Robben: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Arjen Robben: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
Arturo Vidal.
Arturo Vidal. © dpa
Arturo Vidal: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic.
Arturo Vidal: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
Corentin Tolisso.
Corentin Tolisso. © dpa
Corentin Tolisso: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Corentin Tolisso: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
David Alaba.
David Alaba. © dpa
David Alaba: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic.
David Alaba: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic mit 605 PS. © Audi
Fabian Benko.
Fabian Benko. © dpa
Fabian Benko: Q2 2.0 TDI quattro S tronic.
Fabian Benko: Q2 2.0 TDI quattro S tronic mit 190 PS. © Audi
Felix Götze.
Felix Götze. © dpa
Felix Götze: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic.
Felix Götze: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic mit 184.  © Audi
Franck Ribéry.
Franck Ribéry. © dpa
Franck Ribéry: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Franck Ribéry: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
Javi Martínez.
Javi Martínez. © dpa
Q7 e-tron 3.0 TDI quattro tiptronic.
Javi Martínez: Q7 e-tron 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
Jerome Boateng.
Jerome Boateng. © dpa
Jerome Boateng: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Jerome Boateng: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Joshua Kimmich.
Joshua Kimmich. © dpa
Joshua Kimmich: A5 Sportback 3.0 TDI quattro tiptronic.
Joshua Kimmich: A5 Sportback 3.0 TDI quattro tiptronic mit 285 PS. © Audi
Juan Bernat.
Juan Bernat. © dpa
Juan Bernat: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic.
Juan Bernat: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic mit 605 PS. © Audi
Kingsley Coman.
Kingsley Coman. © dpa
Kingsley Coman: S5 Sportback 3.0 TFSI quattro tiptronic.
Kingsley Coman: S5 Sportback 3.0 TFSI quattro tiptronic mit 354 PS. © Audi
Manuel Neuer.
Manuel Neuer. © dpa
Manuel Neuer: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Manuel Neuer: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
Marco Friedl.
Marco Friedl. © dpa
Marco Friedl: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic.
Marco Friedl: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic mit 184 PS. © Audi
Mats Hummels.
Mats Hummels. © dpa
Mats Hummels: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Mats Hummels: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Niklas Dorsch.
Niklas Dorsch. © dpa
Niklas Dorsch: A3 Sportback 1.5 TFSI S tronic.
Niklas Dorsch: A3 Sportback 1.5 TFSI S tronic mit 150 PS. © Audi
Niklas Süle.
Niklas Süle. © dpa
Niklas Süle: SQ5 3.0 TFSI quattro tiptronic.
Niklas Süle: SQ5 3.0 TFSI quattro tiptronic mit 354 PS. © Audi
Bayern München - RSC Anderlecht
Robert Lewandowski. © dpa
Robert Lewandowski: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Robert Lewandowski: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Sebastian Rudy.
Sebastian Rudy. © dpa
Sebastian Rudy: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic.
Sebastian Rudy: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
Sven Ulreich.
Sven Ulreich. © dpa
Sven Ulreich: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Sven Ulreich: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Thiago Alcantara.
Thiago Alcantara. © dpa
Thiago Alcantara: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Thiago Alcantara: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Thomas Müller.
Thomas Müller. © dpa
Thomas Müller: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Thomas Müller: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
FC Schalke 04 - FC Bayern München
James Rodriguez. © dpa
James Rodriguez: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance
James Rodriguez: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Tom Starke.
Tom Starke. © dpa
Tom Starke: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic.
Tom Starke: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi

Gehandelt werden in der Diskussion um die Nachfolge von Heynckes viele prominente Fußballlehrer. Eines der Kritierien für den neuen starken Mann war die Beherrschung der deutschen Sprache. Dementsprechend tauchen immer wieder die Namen von Thomas Tuchel, Julian Nagelsmann, Jürgen Klopp, Jogi Löw und Niko Kovac in der Verlosung auf.

Laut kicker gibt es aber auch zwei ausländische Trainer, die neuerdings an der Säbener Straße als potenzielle Heynckes-Nachfolger gehandelt werden. Da wäre zum einen Mauricio Pochettino. Der 45-jährige Argentinier steht bis 2021 bei Tottenham Hotspur unter Vertrag. Vergangene Saison wurde Pochettino mit den Spurs Vizemeister in der Premier League. Aktuell setzten sich die Engländer in der Champions-League-Vorrunde gegen Real Madrid und Borussia Dortmund durch und zogen als Gruppensieger ins Achtelfinale ein.

Mauricio Pochettino.

Der zweite Coach aus dem Ausland, der angeblich ein Kandidat sein soll, ist Paulo Fonseca. Der Portugiese wurde in der Ukraine mit Schachtjor Donezk Meister. Nach dem Erfolg am Mittwochabend über Pep Guardiolas Manchester City - übrigens die erste Niederlage der Citizens in der aktuellen Saison - führte der 44-Jährige sein Team ins Achtelfinale der Königsklasse, trotz starker Konkurrenz wie beispielsweise dem SSC Neapel. Konsequenz dieser Leistung: Fonseca löste ein Versprechen ein und erschien als Zorro verkleidet zur Pressekonferenz nach dem Erfolg über ManCity.

WhatsApp-News zum FC Bayern gratis aufs Handy: tz.de bietet einen besonderen Service für FCB-Fans an. Sie bekommen regelmäßig die neuesten Nachrichten zu den Roten direkt per WhatsApp auf Ihr Smartphone. Und das kostenlos: Hier anmelden!

Weihnachtsstimmung beim FC-Bayern: Müller trainiert mit Nikolausmütze

Video: Glomex

Auch interessant:

Meistgelesen

Sandro Wagner zu türkischem Top-Klub? Überraschende Wende wegen Leihangebot
Sandro Wagner zu türkischem Top-Klub? Überraschende Wende wegen Leihangebot
„Diese Inkompetenz ekelt mich an“: Nach Lisa Müller rastet mit Wahiba Ribéry die nächste Bayern-Spielerfrau aus
„Diese Inkompetenz ekelt mich an“: Nach Lisa Müller rastet mit Wahiba Ribéry die nächste Bayern-Spielerfrau aus
Pep Guardiola beim FC Bayern gesichtet: Ist das der Grund?
Pep Guardiola beim FC Bayern gesichtet: Ist das der Grund?
Offenbar nicht nur Zinedine Zidane: Ex-Bayern-Star jetzt auch Trainer-Kandidat in München?
Offenbar nicht nur Zinedine Zidane: Ex-Bayern-Star jetzt auch Trainer-Kandidat in München?

Kommentare