Dribbelkünstler geht nach Hoffenheim

Darum zog sich die Gnabry-Leihe so lange - was Bayern daran verdient

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Next Stop Hoffenheim: Serge Gnabry wird in der nächsten Saison für die TSG auflaufen. 

Das Tauziehen um Serge Gnabry ist beendet: Der FC Bayern leiht das Sturmjuwel nach Hoffenheim aus. Dass lange kein Vollzug gemeldet werden konnte, lag offenbar an der namhaften Konkurrenz. 

München/Sinsheim - Keine Frage, in Hoffenheim sind sie sehr froh, endlich Gewissheit zu haben: Serge Gnabry, heiß umworbener Flügelflitzer und Jung-Nationalspieler, wird in der Spielzeit 2017/2018 das blau-weiße Trikot der Kraichgauer tragen. "Serge ist ein hochtalentierter und wirklich spannender Spieler, der viel Tempo auf den Platz bringt“, gerät Trainer Julian Nagelsmann bei der Analyse von Gnabrys Stärken regelrecht ins Schwärmen. „Er verfügt über Flexibilität, die es mir ermöglicht, ihn auf mehreren Positionen einplanen zu können.“

Werben um Gnabry: Hoffenheim hatte wohl große Konkurrenz 

Ein bisschen dürfte hierbei auch die Erleichterung mitschwingen, nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht zu haben. Denn dass der 22-Jährige nach seiner starken Saison in Bremen nun tatsächlich für die Hoffenheimer aufläuft, war offenbar nicht immer so gesichert wie zuletzt angenommen. Der kicker berichtet, dass sich durchaus namhaftere und zahlungskräftigere Konkurrenten als die TSG meldeten, nachdem relativ früh durchgedrungen war, dass vor dem Engagement in München eine Zwischenstation denkbar ist. Warum also die TSG?

Den Ausschlag gab schlussendlich, dass sich Gnabry - wie das Fachblatt schreibt - seit geraumer Zeit auf den Kraichgau als Ort seiner Weiterbildung festgelegt hatte. Auch TSG-Direktor Alexander Rosen merkte an, dass Gnabry sich "früh in den Gesprächen für Hoffenheim begeistert" habe. Kein Wunder, dass Rosen höchst erfreut ist, "die Personalie, die von großer öffentlicher Aufmerksamkeit begleitet wurde, nun positiv abgeschlossen zu haben" - und zwar für eine Leihgebühr von 1,25 Millionen Euro, wie der kicker erfahren haben will. Zum vollständigen Abschluss des Transfers fehlt allerdings noch der Medizincheck, der für Dienstag anberaumt ist. Aber dieser Hürde dürften die Hoffenheimer Verantwortlichen nach den unsicheren Wochen des Wartens und Bangens mit einiger Entspanntheit entgegen blicken. 

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lpr

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